Frauen verdienen immer noch rund 11,5 Prozent weniger als Männer und arbeiten daher 42 Tage „gratis“. Bei gleichbleibender Entwicklung könnten damit ganzjährig Vollzeitbeschäftigte erst 2043 gleich viel verdienen, wie das Netzwerk „Business and Professional Women Austria“ (BPW) zum Equal Pay Day am 11. Februar anhand des Medianeinkommens berechnete. 57 Tage Gratisarbeit ergeben die auf dem Durchschnittseinkommen beruhenden Berechnungen der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK).
Die Mehrheit der erwerbstätigen Frauen – nämlich 62 Prozent – arbeitet in „Frauenberufen“, die Mehrheit der Männer – 57 Prozent – in „Männerberufen“. Das zeigt eine Analyse des gewerkschaftsnahen Momentum Instituts. Nur acht Prozent der Frauen arbeiten in den durchschnittlich besser bezahlten Männerberufen, 14 Prozent der Männer in Frauenberufen.


