Medienminister Andreas Babler (SPÖ) will bei der Medienförderung kräftig umrühren. Bis 2028 soll sie schrittweise auf neue Beine gestellt werden, wobei die Förderung von Qualität und Vielfalt größtes Anliegen sei. Die Prüfung der Förderwürdigkeit und Vergabe der Mittel soll einer neuen, unabhängigen Journalismusförderkommission obliegen. Neben einer an Qualitätskriterien geknüpften Basisförderung für alle journalistischen Medien sind gezielte Innovationsprogramme geplant. Die Ideen stammen aus einer in Auftrag gegebenen Studie namens „Journalismusförderung in Österreich“. Das 180-seitige Werk wurde federführend von Kommunikationswissenschafter Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien) erstellt. Die Studie diene als „Grundlage für politische Verhandlungen“ mit den Koalitionspartnern ÖVP und NEOS, sagte Babler am Donnerstag bei der Präsentation der Studie im Medienministerium.


