Die Staatsoper putzt sich für den 68. Wiener Opernball am 12. Februar heraus: Seit Dienstagfrüh verwandeln 500 Arbeiterinnen und Arbeiter die Oper in nur 30 Stunden in den wohl schönsten Ballsaal der Welt. Das Prozedere ist im Prinzip seit Jahren dasselbe. „Details verbessern wir aber jedes Jahr“, sagte Gebäudeverwalter Harald Gepp gegenüber der APA.
Die Idee, die verschiedenen Ebenen der Staatsoper zu einem einzigen Tanzparkett umzubauen, geht weit zurück bis zum legendären Tanzlehrer Willy Elmayer. Elmayer störte bitterlich, dass Bühne und Zuschauerraum nicht nur durch den Orchestergraben getrennt, sondern auch verschieden hoch waren. Daher wollte er ein einziges, überdimensioniertes Tanzparkett schaffen, was ihm kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges von den Bundestheatern auch erlaubt wurde.



