Die Teuerungskrise zeigt deutliche soziale Folgen: 201.000 Personen waren in Österreich 2022 erheblich materiell und sozial benachteiligt. Das heißt, dass sich 2,3 Prozent der Bevölkerung mehrere Ausgaben wie neue Möbel, einen Urlaub oder eine angemessen warme Wohnung nicht leisten konnten. 2021 waren es noch 160.000 Personen oder 1,8 Prozent der Bevölkerung. Frauen und Alleinerziehende sind davon besonders betroffen. Besonderes Augenmerk will Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) auf den Kampf gegen Kinderarmut legen. Mehrere Stimmen fordern nachhaltige und zielgerechte Maßnahmen statt Einmalzahlungen und eine Kindergrundsicherung.


