- 21.04.2023, 15:36:09
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LH Doskozil zu Armutsdaten: „Sozialpolitische Schande für Österreich“
71.000 Menschen in Österreich sind armutsgefährdet, obwohl sie mehr als 34 Stunden arbeiten gehen. Rund 1,5 Millionen Menschen sind von Armut bedroht, täglich werden es mehr. „Darunter sind armutsgefährdete Kinder, Frauen, Pensionistinnen und Pensionisten, Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Armutsdaten stellen den traurigen Beweis dar, dass die bisherigen Maßnahmen der Regierung keinesfalls ausreichen. Die steigende Armut ist eine sozialpolitische Schande, die wir nicht hinnehmen dürfen“, so LH Hans Peter Doskozil zu den von Statistik Austria veröffentlichten Zahlen.
Neben gezielter Soforthilfe und Paketen, die österreichweit wieder für leistbare Lebenshaltungskosten sorgen, gehöre die Inflation gestoppt, fordert Doskozil. „Der Bund weigert sich, mit preisdämpfenden Maßnahmen in die Bereiche Wohnen, Energie und Lebensmittel einzugreifen. Damit wird die Rekord-Inflation weiter angetrieben und die Armutsproblematik zusätzlich verschärft.“
Der Mindestlohn, für den sich Doskozil stark macht, sei eine wirksame und längst überfällige Maßnahme, um der Teuerung effektiv und nachhaltig zu begegnen. Besonders Frauen würden vom Mindestlohn profitieren. „Es ist inakzeptabel, wenn Arbeit in einem reichen Land wie Österreich nicht zumindest 12 Euro netto die Stunde wert ist.“
Die schrittweise Umsetzung des mittlerweile auf 2.000 Netto gestiegenen Mindestlohns im Burgenland in Kombination mit gezielten Maßnahmen gegen die Armut zeige jedenfalls Wirkung: 2019 waren 11,2 Prozent der BurgenländerInnen armutsgefährdet, heute sind es noch 6,5 Prozent. Doskozil: „Klar ist, dass jeder Mensch in Armut einer zu viel ist. Daher: Leistung muss sich lohnen, die Lohn- und Pensionsschere muss endlich österreichweit geschlossen werden. Auch die Forderung der Volkshilfe nach einer Kindergrundsicherung sollte aufgegriffen und umgesetzt werden!“
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