Die NEOS haben am Mittwoch im Nationalrat ihre Pläne für eine Lehrplanreform verteidigt. Die Gesellschaft habe sich verändert, es brauche heute andere Kompetenzen als noch vor 30 Jahren, betonte der pinke Bildungsminister Christoph Wiederkehr in der „Aktuellen Stunde“ am Beginn der Sitzung. Mit seinem Vorhaben, zugunsten von KI und Informatik bei Latein und der zweiten lebenden Fremdsprache an der AHS-Oberstufe zu kürzen, war Wiederkehr zuvor auf Widerstand gestoßen. Die Koalitionspartner ÖVP und SPÖ hatten sich zuvor skeptisch gezeigt, Wiederkehr hatte deshalb angekündigt, in einem Gespräch Anfang März „Missverständnisse ausräumen“ zu wollen. Man müsse überlegen, ob die Inhalte der Lehrpläne noch zeitgemäß seien, sagte ÖVP-Bildungssprecher Nico Marchetti am Mittwoch.




