Mölzer: Dschihad-Krieger Gaddafi kann kein Partner für Europa sein

Wien (OTS) - Libyscher Autokrat verwendet Islamisten-Sprache -Boykottaufruf gegen die Schweiz wegen Minarettbauverbot ist Einmischung in innere Angelegenheiten eines anderen Landes

Scharf kritisierte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, die jüngsten Verbalattacken des libyschen Autokraten Muammar al-Gaddafi gegen die Schweiz. "Wenn Gaddafi wegen der Volksabstimmung über das Bauverbot von Minaretten zum Boykott gegen die Schweiz aufruft, dann ist das eine durch nichts zu rechtfertigende Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes", so Mölzer weiter.

Außerdem wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass das Minarettbauverbot auf demokratische Weise zustande kam. "Aber mit der Demokratie hat Gaddafi bekanntlich seine Probleme. Schließlich verweigert er seinen Untertanen seit Jahrzehnten schon grundlegende Freiheitsrechte", betonte Mölzer, der auch Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Europäischen Parlaments ist.

Das Maß des Erträglichen sei aber überschritten, so der freiheitliche Europa-Abgeordnete, wenn Gaddafi zum "Dschihad" gegen die Schweiz aufrufe. "Der Begriff 'Dschihad' bzw. 'heiliger Krieg' stammt aus der Sprache von islamischen Fundamentalisten, die den aggressiven Missionierungsislam nach Europa bringen wollen. Wenn Gaddafi daher zum Dschihad gegen ein europäisches Land aufruft, kann er kein Partner für Europa sein", schloss Mölzer.

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