FPK-Strutz: Offenbar auch Kärntens Landesrat Kaiser an Vertuschung des Käse-Skandals beteiligt

Warum ließ er Supermärkte kontrollieren, wenn tödliche Gefahr angeblich nicht bekannt war?

Wien (OTS) - An der Vertuschung des Käse-Skandals war offenbar
auch der Kärntner Gesundheitslandesrat Peter Kaiser (SPÖ) beteiligt. Der FPK-Nationalratsabgeordnete Martin Strutz wertet es als klares Indiz, dass Kaiser - wie er selbst bekanntgab - schon in den letzten zwei Wochen Kärntner Supermärkte nach den tödlichen Produkten durchsuchen ließ. "Der Öffentlichkeit ist erst seit Dienstag bekannt, dass an dem Käse sechs Menschen gestorben sind. Aufgrund der nebulosen Rückholaktion der Erzeugerfirma vom 23. Jänner konnte Kaiser das Gefahrenpotential jedenfalls nicht erkennen", so Strutz.

"Das Bild einer großangelegten Vertuschungsaktion durch SPÖ-Politiker rundet sich immer mehr ab", sagt Strutz. Auch Kaiser habe sich politisch mit schuldig gemacht, weil er die Bevölkerung nicht vor der tödlichen Gefahr gewarnt habe: "Schließlich wurde von dem Käse auch schon einiges verkauft, was Kaiser bestimmt nicht kontrollieren konnte." Medien berichten auch bereits über vier Krankheitsfälle in Kärnten.

Zu hinterfragen sei nun, ob nicht auch die anderen acht Gesundheitsreferenten von Stöger über die Dramatik informiert wurden und sich das Vertuschungsnetzwerk über ganz Österreich gespannt habe. Strutz kündigt an, dass die Sache ein parlamentarisches Nachspiel haben werde und auf Kärntner Ebene die Verantwortung Kaisers genau hinterfragt werde.

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