Mölzer: Euro entwickelt sich zur Hochrisiko-Währung, was FPÖ-Warnungen bestätigt

Eurozone hat missliche Lage, in der sie sich befindet, selbst verschuldet - Künftig sollen nur starke Volkswirtschaften der Eurozone beitreten können

Wien (OTS) - Die EU bzw. die wirtschaftlichen starken Euroländer werden wohl nicht umhinkommen, Griechenland finanziell zu unterstützen, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu dem heute in Brüssel beginnenden Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs. "Natürlich ist das alles andere als erfreulich. Aber Finanzhilfen für Griechenland werden wohl notwendig sein, um einen noch größeren Schaden, nämlich eine weitere Schwächung des Euro, abzuwenden", erklärte Mölzer.

Dabei wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass die Eurozone die missliche Lage, in der sie sich nun befinde, selbst verschuldet habe. "Wider alle Bedenken konnten schwache Volkswirtschaften wie die griechische den Euro einführen. Und dass bereits 2001, als Griechenland der Eurozone beitrat, der Verdacht geäußert wurde, Athen hätte sich den Beitritt durch gefälschte Budgetzahlen erschlichen, spielte damals keine Rolle. Heute aber ist evident, dass die EU damals grob fahrlässig gehandelt hat und dass nun starke Volkswirtschaften die Zeche werden zahlen müssen", betonte Mölzer.

Jedenfalls hätten sich nun, so der freiheitliche Europa-Abgeordnete, die Warnungen der FPÖ vor einer undurchdachten Erweiterung der Währungsunion bestätigt. "Der Euro ist keine harte, sondern eine weiche Währung. Und jetzt muss verhindert werden, dass sich der Euro zu einer Hochrisiko-Währung entwickelt", forderte Mölzer.

Um eine Wiederholung des derzeitigen Desasters zu verhindern, müsste insbesondere dafür Sorge getragen werden, dass künftig nur starke Volkswirtschaften der Eurozone beitreten können, verlangte der freiheitliche EU-Abgeordnete. "Außerdem muss verhindert werden, dass sich in Zukunft Staaten mit gefälschten Budgetzahlen die Euroeinführung erschleichen können", schloss Mölzer.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4468

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004