FPÖ: Obermayr zum Massaker an koptischen Christen: EU darf bei islamischer Intoleranz nicht wegschauen!

Internationale Übereinkommen zum Schutz religiöser Minderheiten gefordert

Wien (OTS) - Internationale Übereinkommen zum Schutz religiöser Minderheiten fordert FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr angesichts des jüngsten Massakers an koptischen Christen während der Weihnachtsfeierlichkeiten. Die Verfolgung finde weltweit statt, von Nordkorea über Malaysia, Indien oder China. Am unsichersten leben Christen in islamischen Ländern, so seien z.B. in Saudi-Arabien Gottesdienste und christliche Literatur verboten, der Übertritt eines Moslems zum Christentum ist mit der Todesstrafe bedroht.

"Schlagzeilen wie der jüngste Mord an Kopten in Ägypten finden maximal als Randnotiz den Weg in europäische Medien", kritisiert Obermayr die weit verbreitete Ignoranz gegenüber der modernen Christenverfolgung. Allein in den vergangenen vier Jahrzehnten kam es zu mehr als 120 größeren Übergriffen auf koptische Kirchen sowie Häuser und Geschäfte der christlichen Minderheit in Ägypten. Mehr als 4.000 Kopten wurden ermordet oder schwer verletzt, weitere 1,5 Millionen verließen in den letzten Jahrzehnten das Land.

"Weltweit sind es geschätzte 100 Millionen Christen, die systematisch verfolgt werden und ihren Glauben nicht frei ausüben können! Hier ist die EU gefordert, endlich tätig zu werden und Maßnahmen für internationale Übereinkommen zum Schutz religiöser Minderheiten zu setzen", verlangt Obermayr. "In dieser Frage kann die EU ruhig etwas mehr diplomatischen Druck ausüben, man könnte auch andenken, das Thema religiöse Toleranz mit diversen EU-Förderungen zu junktimieren!", so Obermayr abschließend.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4468

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0008