- 07.11.2026, 08:45:03
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FPÖ – Schnedlitz: „Regierung ruiniert Wohnbau – ÖVP, SPÖ und NEOS müssen endlich Maßnahmen gegen die Wohnraumkrise vorlegen!“
Über 12% weniger Wohnungsfertigstellungen im Jahr 2025 – FPÖ fordert bessere Finanzierung, schnellere Verfahren und konkrete Maßnahmen
Die am Freitag veröffentlichten vorläufigen Zahlen von Statistik Austria zeigen einen massiven Rückgang beim österreichischen Wohnbau: 2025 wurden nur 48.597 Wohnungen fertiggestellt, um 12,3 Prozent weniger als im Jahr davor. Bei Wohnungen in neuen Gebäuden fiel die Zahl sogar um 20 Prozent auf 34.217 – den niedrigsten Wert seit Beginn der Zeitreihe 2011. FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz übte scharfe Kritik am Umgang der schwarz-rot-pinken Bundesregierung mit dieser Entwicklung und nahm insbesondere den Kanzler sowie die SPÖ mit Wohnminister Andreas Babler und Finanzminister Marterbauer in die Pflicht.
„Jetzt steht schwarz auf weiß, was viele junge Menschen und Familien längst befürchten und wovor wir gewarnt haben: In Österreich wird immer weniger gebaut. Wer eine leistbare erste Wohnung sucht, eine Familie gründen oder ein Eigenheim schaffen möchte, braucht Perspektiven statt politischer Ausreden. Aber die Verlierer-Ampel hat aus unserer Sicht keinen überzeugenden Weg aus dieser Wohnbaukrise vorgelegt. Sie hat die Lage sogar verschlimmert, und die Hauptschuldigen sitzen im Kanzleramt, im roten Vizekanzleramt sowie im Finanzministerium“, so Schnedlitz.
„Stocker, Babler und Marterbauer können sich nicht laufend herausreden. Sie müssen endlich handeln! Mit Pressekonferenzen entsteht kein einziges Wohnzimmer, und von politischen Überschriften bekommt keine Familie ein Dach über dem Kopf. Wenn der Wohnbau weiter ausgebremst wird, trifft das nicht nur Wohnungssuchende und schlägt auf die Preise durch, sondern trifft auch unsere heimischen Betriebe und ihre Beschäftigten“, kritisierte Schnedlitz.
Die FPÖ fordert ein bundesweites Wohnbaupaket mit besseren Finanzierungsbedingungen, rascheren Bewilligungsverfahren, einer Sanierungsoffensive und überprüfbaren Zielen für zusätzliche Wohnungen. „Vor allem rund um die Finanzierung haben wir eine massive Schieflage. Schluss mit dem Verwalten des Mangels! Die Menschen brauchen leistbaren Wohnraum und die Bauwirtschaft wieder Perspektiven. Bauen statt blockieren – das muss jetzt die Devise sein. Wir Freiheitliche verlangen konkrete Maßnahmen oder einen Rücktritt statt der nächsten Ankündigungen und Ausreden“, so Schnedlitz abschließend.
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