- 06.11.2026, 14:01:34
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FPÖ – Brückl zu Schul-KI-Strategie: „Grundkompetenzen brauchen mehr als einen ‚Nordstern‘!“
„Lesen, Schreiben und Rechnen müssen am Anfang jeder Bildungsstrategie stehen. Eine KI-Strategie, die sich als ‚Nordstern‘ versteht, ist aber noch keine Antwort auf die Frage, wie wir diese Grundkompetenzen im Schulalltag stärken“, erklärte der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl zur Präsentation der Schul-KI-Strategie durch NEOS-Bildungsminister Wiederkehr.
Kinder müssten zuerst lernen, Texte selbstständig zu verstehen, Gedanken zu formulieren und sicher zu rechnen. Erst auf dieser Grundlage sei es sinnvoll, sich mit Computern, Tablets und Künstlicher Intelligenz zu beschäftigen. „Wer die Grundlagen nicht beherrscht, dem nimmt ein digitales Werkzeug das Lernen nicht ab – es kann die Lücken bestenfalls verdecken – und das auch nur in einer digitalen Umgebung“, erklärte der freiheitliche Bildungssprecher.
Für die Volksschule brauche es deshalb eine klare Linie: „Handys und Tablets gehören raus aus den Volksschulen. Dort müssen die Kinder vor allem lesen, schreiben, rechnen und eigenständig denken lernen.“ Der Umgang mit KI könne später durchaus Teil des Unterrichts sein. Lehrkräfte bräuchten dafür aber Orientierung, die über allgemeine Leitsätze hinausgehe, sowie ausreichend Zeit, sich mit Chancen und Risiken auseinanderzusetzen, so Brückl.
„Nicht die Zahl der KI-Anwendungen macht eine Schule besser. Entscheidend ist, ob unsere Kinder am Ende mehr können – auch ohne Bildschirm und ohne KI, eben im realen Leben. Der Fokus muss weiterhin auf der Stärkung der Grundkompetenzen, Deutsch vor dem Schuleintritt, der Entlastung der Lehrkräfte und der Sicherstellung eines geordneten Unterrichts liegen, leider hat diese Bundesregierung und mit ihr das NEOS-Bildungsministerium die letzten Jahre dazu verschlafen“, stellte Brückl abschließend fest.
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