- 06.11.2026, 08:00:33
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HV Consumer Check: Jede:r Zweite ist schon in Wintersportlaune. Pro-Kopf-Ausgaben für Sportartikel heuer bei 213 Euro.
39% der aktiven Wintersportler haben bereits eingekauft oder planen Anschaffungen. Sportfachhandel bleibt erste Wahl. Bekleidung, Ski und Snowboards besonders gefragt.
Die Temperaturen sinken, die Vorfreude auf Schnee und Pistenspaß steigt – und der österreichische Sporthandel rüstet sich für die Wintersaison 2026/27. Wie der aktuelle Consumer Check „So kauft Österreich“ des Handelsverbands in Zusammenarbeit mit Reppublika Research & Analytics zeigt, geben Käufer:innen im Schnitt 213 Euro pro Jahr für Wintersportartikel aus. Rund vier von zehn aktiven Wintersportler:innen haben bereits neue Ausrüstung gekauft oder planen entsprechende Anschaffungen.
„Wintersport ist in Österreich nicht nur ein Freizeitvergnügen, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Konsumenten investieren heuer vor allem in Bekleidung, Ausrüstung und Sicherheit. Besonders erfreulich ist, dass der spezialisierte Sportfachhandel klar die erste Anlaufstelle bleibt“, erklärt Rainer Will, Geschäftsführer des freiwilligen, überparteilichen und unabhängigen Handelsverbands.
Bärig: Österreich ist und bleibt eine Wintersport-Nation
Die Begeisterung für Ski, Snowboard, Rodel & Co. ist weiterhin groß:
- 40% der Österreicher:innen planen fix, in der kommenden Wintersaison Wintersport zu betreiben, weitere 16% ziehen dies in Betracht.
- Besonders ausgeprägt ist die Begeisterung bei den Jungen: 61% der Gen Z (18 bis 29 Jahre) und 55% der Millennials (30 bis 44 Jahre) haben fixe Wintersportpläne.
- In der Generation X (45 bis 61 Jahre) sind es 33%, bei den Babyboomern (über 61) 21%.
Auch regional gibt es deutliche Unterschiede:
- In Tirol und Vorarlberg planen 50% fix Wintersportaktivitäten,
- in Oberösterreich und Salzburg 43%,
- in Kärnten und der Steiermark sowie Niederösterreich und dem Burgenland jeweils rund 38%,
- in Wien sind es 32%.
39% kaufen Wintersportartikel: Bekleidung und Accessoires an der Spitze
Laut der repräsentativen Befragung haben 20% der aktiven Wintersportler:innen bereits Wintersportartikel für die kommende Saison gekauft, weitere 19% planen einen Einkauf. Insgesamt ergibt sich damit eine Kaufaktivität von 39%.
Bei den bereits gekauften beziehungsweise geplanten Produkten stehen Wintersportbekleidung und Accessoires mit 52% an erster Stelle. Dahinter folgen Ski und Snowboards (31%), andere Wintersportgeräte wie Rodeln oder Schlittschuhe (27%) sowie Sicherheitsausrüstung, darunter Helme, Protektoren und Skibrillen (19%).
Sportfachhandel bleibt mit 55% die Nummer eins
Wo kaufen die Österreicher:innen ihre Wintersportartikel am liebsten? Die Antwort fällt eindeutig aus:
- 55% der aktiven Wintersportler:innen bevorzugen den Sportfachhandel.
- Online-Shops folgen mit deutlichem Abstand auf Platz zwei (17%).
- Jeweils rund 8% kaufen bevorzugt in Kaufhäusern beziehungsweise über Second-Hand-Angebote.
„Gerade beim Wintersport zählen Qualität, Passform und Sicherheit. Hier kann der stationäre Fachhandel mit seinem Sortiment, persönlicher Beratung und zusätzlichen Services punkten. Ob Skischuhe, Helme oder technische Ausrüstung – die richtige Wahl ist entscheidend. Das macht den Sportfachhandel auch im digitalen Zeitalter unverzichtbar“, so Handelssprecher Will.
Gen Z kauft besonders häufig – Generation X mit höchstem Budget
Unter den aktiven Wintersportler:innen der Gen Z haben bereits 32% Wintersportartikel gekauft, weitere 23% planen einen Einkauf. Damit zeigt sich die jüngste befragte Generation mit einer Kaufaktivität von insgesamt 55% besonders kauffreudig.
Bei den durchschnittlichen jährlichen Ausgaben liegt hingegen die Generation X mit 252 Euro vorne. Dahinter folgen die über 61-Jährigen mit 221 Euro, die Millennials mit 203 Euro und die Gen Z mit 169 Euro. Während die jüngste Generation also besonders häufig Wintersportartikel kauft, liegt die Generation X bei den durchschnittlichen Ausgaben klar vorne.
Tirol und Vorarlberg mit höchsten Ausgaben, Salzburg und Oberösterreich knapp dahinter
Auch regional zeigen sich deutliche Unterschiede beim jährlichen Einkaufsbudget für Wintersportartikel:
- Tirol/Vorarlberg: 249 Euro
- Salzburg/Oberösterreich: 246 Euro
- Wien: 229 Euro
- Kärnten/Steiermark: 189 Euro
- Niederösterreich/Burgenland: 161 Euro
Mieten statt Kaufen: 3 von 10 Wintersportlern fahren (auch) mit geliehener Ausrüstung
Wer auf die Piste oder Loipe geht, ist überwiegend mit eigener Ausrüstung unterwegs: 71% der befragten Ski-, Snowboard-, Langlauf- und Skitourensportler:innen nutzen ausschließlich ihre eigene Ausrüstung. 13% greifen ausschließlich auf geliehene Ausrüstung zurück, weitere 16% kombinieren beides. Damit nutzen insgesamt 29% zumindest teilweise fremde Ausrüstung.
„Der Kauf eigener Ausrüstung bleibt für viele Wintersportler:innen selbstverständlich. Gleichzeitig spielen Leihangebote eine immer wichtigere Rolle für Gelegenheitsfahrer, Familien mit Kindern oder Menschen, die unterschiedliche Sportarten ausprobieren möchten. Für den Sportfachhandel ergeben sich daraus zusätzliche Möglichkeiten, Kund:innen mit passenden Service- und Verleihangeboten zu begleiten. Ob gekauft oder geliehen, unsere Fachhändler sorgen dafür, dass die Menschen gut ausgestattet und sicher in die Saison starten können“, betont Rainer Will abschließend.
Über den HV Consumer Check
Für den aktuellen HV Consumer Check hat das Marktforschungsinstitut Reppublika Research & Analytics im Auftrag des Handelsverbands von 2. bis 17. Oktober 2026 insgesamt 1.013 Personen ab 18 Jahren in Österreich befragt. Die Erhebung erfolgte mittels Computer Assisted Web Interviews (CAWI) über das Onlinepanel „Talk“. Die Stichprobe ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 18 Jahren.
Rückfragen & Kontakt
Handelsverband
Mag. Gerald Kühberger, MA
Pressesprecher
Telefon: +43 (1) 406 22 36 77
E-Mail: [email protected]
Mag. Manuel Friedl
Senior Communications Manager
Telefon: +43 (1) 406 22 36 80
E-Mail: [email protected]
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