- 05.11.2026, 10:00:32
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Danubius Awards 2026: Auszeichnungen für exzellente Forschung im Donauraum
Holzleitner: „Wer Wissen teilt, stärkt die Zukunft des Donauraums.“
Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) zeichnet gemeinsam mit dem Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) herausragende wissenschaftliche Leistungen mit den Danubius Awards 2026 aus. Die Verleihung findet im Rahmen der Jahrestagung der Danube Rectors’ Conference am 5. November 2026 in Ruse, Bulgarien, statt.
Der Hauptpreis geht an den moldawischen Historiker Igor Caşu, der Danubius Mid-Career Award an die slowenische Ethnologin Dr. Daša Ličen. Darüber hinaus werden 14 Nachwuchsforschende aus den Ländern der EU-Donauraumstrategie mit den Danubius Young Scientist Awards geehrt.
Die seit 2011 vergebenen Danubius Awards machen die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit des Donauraums sichtbar und stärken den grenzüberschreitenden Austausch. Sie würdigen herausragende Forschung, unterstützen wissenschaftliche Karrieren und fördern die internationale Vernetzung der Forschenden.
„Der Donauraum verbindet Menschen, Länder und Ideen. Dieses Potenzial müssen wir nutzen. Gerade in herausfordernden und unsicheren Zeiten müssen wir unsere Kräfte bündeln. Wir brauchen die Ideen von exzellenten und engagierten Forschenden, um die Herausforderungen zu bewältigen, vor denen wir stehen, Vertrauen in die Wissenschaft aufzubauen und unsere Demokratien zu schützen. Ihre Arbeit zeigt, wie viel wir erreichen können, wenn wir Wissen teilen und über Grenzen hinweg zusammenarbeiten.“, betont Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner anlässlich der Preisverleihung.
Hauptpreis für Igor Caşu, Mid-Career Award für Daša Ličen
Der mit 5.000 Euro dotierte Danubius Award wird 2026 an den moldawischen Historiker Dr. Igor Caşu verliehen, Direktor des Staatsarchivs der Republik Moldau und international anerkannter Forscher zum Schwerpunkt der sowjetischen Herrschaft in der Republik Moldau. Die slowenische Forscherin Dr. Daša Ličen erhält den mit 2.200 Euro dotierten Danubius Mid-Career Award. Ihre Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Ethnologie und Geschichte und konzentriert sich insbesondere auf Veränderungen alltäglicher Praktiken in den letzten Jahrzehnten der Habsburgermonarchie. Die Auswahl für beide Auszeichnungen erfolgte durch eine Jury.
14 Auszeichnungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Mit den seit 2014 vergebenen Danubius Young Scientist Awards zeichnet das BMFWF Nachwuchsforschende aus den 14 Ländern der EU-Donauraumstrategie aus. Die mit jeweils 1.350 Euro dotierten Preise unterstützen junge wissenschaftliche Talente und machen ihre Leistungen über Ländergrenzen hinweg sichtbar. Die Auswahl erfolgt auf Grundlage von Nominierungen durch ihre Institutionen und einer anschließenden internationalen Begutachtung.
„Die Unterstützung junger Forschender ist besonders wichtig. Diese Auszeichnungen geben aufstrebenden Talenten Sichtbarkeit und ermutigen sie, neue Ideen zu verfolgen und damit zur Zukunft der Region beizutragen“, so Holzleitner.
Danubius Young Scientist Award Preisträger:innen
Austria
Hanna Köttl
IMC University of Applied Sciences Krems, Applied Health Sciences
Bosnia and Herzegovina
Inja Stojkić
University of Mostar
Bulgaria
Neli Kirilova
Department of International Relations within the University of National and World Economy
Croatia
Jelena Horvatinec Isaković
University of Zagreb, Faculty of Agriculture
Czech Republic
Kateřina Patloková
Mendel University, Department of Vegetable Growing and Floriculture
Germany
Florian Straub
Ulm University, Institute of Evolutionary Ecology and Conservation Genomics
Hungary
Nándor Csikós
University of Szeged, HUN-REN Centre for Agricultural Research, Institute for Soil Sciences
Moldova
Ecaterina Pavlovschi
Nicolae Testemiƫanu State University of Medicine and Pharmacy, Department of Biochemistry and Clinical Biochemistry
Montenegro
Jelena Mijuskovic
University of Montenegro, Faculty of Mathematics and Natural Sciences
Romania
Sergiu-Mihai Haƫegan
West University of Timișoara, Institute for Advanced Environmental Research
Serbia
Nataša Lukić
University of Belgrade INSTITUTE OF MOLECULAR GENETICS AND GENETIC ENGINEERING
Slovakia
Lucian Zastko
Biomedical Research Center of the Slovak Academy of Sciences
Slovenia
Monika Lamot
University of Maribor, Faculty of Arts
Ukraine
Grygorii Diachenko
Department of Electric Drive, Dnipro University of Technology, Ukraine
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: [email protected]
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