- 05.11.2026, 07:00:32
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Frauenministerin Holzleitner zum Equal Pay Day: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit muss selbstverständlich sein
Lohnlücke in Österreich weiterhin bei 15,5 Prozent – Lohntransparenz konsequent umsetzen!
Der Equal Pay Day am 5. November macht deutlich: Frauen verdienen in Österreich nach wie vor deutlich weniger als Männer. Noch immer beträgt die Einkommensdifferenz 15,5 Prozent. Das bedeutet, dass Frauen statistisch gesehen 57 Tage im Jahr ohne Bezahlung arbeiten.
„Es ist beschämend, dass Frauen für gleichwertige Arbeit noch immer weniger bezahlt bekommen als Männer. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist keine Verhandlungsmasse und kein freiwilliges Entgegenkommen – es ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wir müssen diese Ungleichheit endlich konsequent bekämpfen und die Einkommensschere schließen“, betont Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner.
Zwar hat sich der Equal Pay Day gegenüber 2025 um drei Tage nach hinten verschoben, dennoch bleibt viel zu tun. Ein zentraler Hebel ist die Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie. Transparente Gehaltsstrukturen stärken die Rechte von Arbeitnehmerinnen und helfen, Diskriminierung sichtbar zu machen und abzubauen.
„Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet Selbstbestimmung. Unser Ziel ist klar: gleiche Chancen, gleiche Anerkennung und gleiche Bezahlung für Frauen und Männer“, so Holzleitner.
Fakten zum Equal Pay Day 2026:
- Equal Pay Day Österreich 2026: 5. November.
- Einkommensunterschied: 15,5 Prozent.
- Frauen arbeiten rechnerisch 57 Tage unbezahlt.
- Verbesserung gegenüber 2025: drei Tage.
- Statistik Austria: Gender Pay Gap 2024 in der Privatwirtschaft 17,6 Prozent (EU-Schnitt: 11,1 Prozent).
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