- 04.11.2026, 14:45:03
- /
- OTS0174
Korosec: „Gerade für ältere Menschen sind nahegelegene und einfach zugängliche Impfangebote essenziell“
Seniorenbundpräsidentin erfreut, dass ab 2027 auch in Apotheken geimpft werden darf
Die Regierung hat im heutigen Ministerrat beschlossen, dass Impfungen ab 2027 auch in Apotheken möglich sein sollen. Vorerst geht es um die Zeckenimpfung (FSME), der Kombinationsimpfung Tetanus, Keuchhusten und Diphtherie sowie den Schutz vor Hepatitis B für Menschen ab 14 Jahren.
Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec begrüßt diese Neuerung: „Das Impfen in der Apotheke spart Zeit, Mühe und entlastet Ärztinnen und Ärzte. Gerade für ältere Menschen sind nahegelegene und einfach zugängliche Impfangebote essenziell. Dieser Schritt hin zu einer modernen, niederschwelligen Gesundheitsversorgung ist überfällig.“
Korosec hofft, dass das Impfangebot a la longue ausgeweitet wird – u. a. auf den Schutz vor Gürtelrose, Pneumokokken, Grippe und Corona.
Die Möglichkeit, Impfungen auch in Apotheken zu erhalten, steigere die Impfquote in der Bevölkerung, was vor allem für den Schutz vulnerabler Gruppen unabdingbar sei, sagt Korosec. „Darüber hinaus ermöglicht sie die effizientere Bekämpfung von Infektionskrankheiten, wodurch das gesamte Gesundheitssystem entlastet wird.“
Bereits in 19 europäischen Ländern dürfen Pharmazeuten impfen. Das Angebot wird gut angenommen. In Irland etwa hat sich die Influenza-Durchimpfungsrate seit 2011 um etwa 50 Prozent erhöht.
Rückfragen & Kontakt
Österreichischer Seniorenbund
Karin Leitner
Telefon: 0664/8170404
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SEN






