- 04.11.2026, 14:25:03
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PVÖ zu Impfungen in Apotheken: „Patientensicherheit muss oberste Priorität haben!“
Pensionistenverband begrüßt heutigen Ministerratsbeschluss, fordert aber klare Sicherheitsstandards und weitere kostenlose Impfangebote.
Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) begrüßt den heutigen Beschluss im Ministerrat, künftig Impfungen auch in Apotheken zu ermöglichen. Ab Frühjahr 2027 sollen zunächst Impfungen gegen FSME, Hepatitis B sowie Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten angeboten werden können.
„Ein wohnortnaher und unkomplizierter Zugang zu Impfungen ist gerade für ältere Menschen wichtig. Die Patientensicherheit muss aber immer oberste Priorität haben!“, betont PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer.
Klare Regelungen für medizinische Notfälle
Der PVÖ fordert daher verbindliche Sicherheitsstandards, verpflichtende Notfallschulungen und klare Regelungen für medizinische Notfälle. „Wer impft, muss auch bei schweren Impfreaktionen rasch und professionell handeln können. Hier darf es keine Kompromisse geben“, so Gerstorfer.
Gleichzeitig fordert der Pensionistenverband die weitere Ausweitung kostenloser Schutzimpfungen. Die kostenlose Gürtelrose- und Pneumokokken-Impfung für Menschen ab 60 Jahren sei ein wichtiger Erfolg der langjährigen PVÖ-Interessenvertretung.
„Impfen darf keine Frage der Geldbörse sein!
Unser Ziel bleibt, dass alle öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen – ausgenommen Reiseimpfungen – entsprechend den medizinischen Empfehlungen kostenlos zugänglich sind. Vorsorge schützt Leben und entlastet langfristig unser Gesundheitssystem“, stellt Gerstorfer abschließend klar.
Rückfragen & Kontakt
Pensionistenverband Österreichs
Generalsekretär Christian Rösner-El-Heliebi, MSc.
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
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