• 04.11.2026, 10:10:03
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SPÖ-Grossmann/Regner zum Equal Pay Day: Gleiche Bezahlung zahlt sich aus!

SPÖ-EU-Abgeordnete plädieren für Schließung der Lohnlücke und Umsetzung der Lohntransparenzrichtline

Wien (OTS) - 

Dieses Jahr fällt der Equal Pay Day in Österreich auf den morgigen 5. November. Er findet zeitgleich zur „Gender Equality Week“ des Europäischen Parlaments statt, die einen Fokus auf Frauen in Führungspositionen setzt. Für SPÖ-Frauensprecherin im EU-Parlament Elisabeth Grossmann und Wirtschaftssprecherin Evelyn Regner gehen die Themen Hand in Hand. „Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben einer jeden Frau. Diese Unabhängigkeit werden Frauen jedoch nie ohne faire Bezahlung erlangen, also ohne das gleiche Gehalt für gleiche und gleichwertige Arbeit wie ihre männlichen Kollegen. Von diesem Ziel sind wir aber noch mehr als nur einen Schlusssprint entfernt. Österreich liegt mit etwa 15,5 Prozent Gehaltsunterschied immer noch weit über dem EU-Durchschnitt und belegt einen der letzten Plätze in der Reihung um gleiche Bezahlung europaweit. Die Gründe sind vielfältig und reichen von Teilzeitarbeit über Betreuungspflichten bis hin zum hohen Frauenanteil im Niedriglohnsektor. All diese Ursachen müssen endlich an der Wurzel gepackt werden und politische Priorität haben. Dabei betrifft das Problem keineswegs nur schlecht bezahlte Jobs, es zieht sich durch alle Ebenen. Selbst in den ohnehin spärlich mit Frauen besetzten Führungsetagen zeigen sich Gehaltsunterschiede von über 20 Prozent. Dass sich daran von allein nichts ändert, haben wir über Jahrzehnte beobachtet. Deshalb haben wir auf europäischer Ebene mit der Richtlinie über Frauen in Führungspositionen und der Lohntransparenzrichtlinie den Weg für die Gleichstellung von Frauen am Arbeitsplatz geebnet. Jetzt liegt der Ball bei den blockierenden Parteien, den Umsetzungsvorschlag von Ministerin Korinna Schumann endlich aufzugreifen, statt der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von österreichischen Frauen weiter Hürden in den Weg zu legen. Auch beim Proxy-Vote für schwangere Europaabgeordnete oder junge Eltern sind Österreich und das Ministerium von Europaministerin Bauer noch säumig bei der Ratifizierung. Wir müssen endlich anfangen, bei der Gleichstellung von Frauen in der Arbeitswelt voranzuschreiten, statt immer nur hinterherzuhinken.“ ****

Die Europaabgeordneten weiter: „Dass der Equal Pay Day sich in diesem Jahr um drei Tage nach hinten verschiebt, ist ein Hoffnungsschimmer. Hoffnung allein reicht aber nicht aus. Auch wenn es Fortschritt gibt, ist dieser nur schleichend. Der Kampf um Gleichstellung darf aber kein Schneckenrennen bleiben, sondern muss endlich Fahrt aufnehmen. Für Gleichstellung zu kämpfen, verlangt einen langen Atem und eine gute Ausdauer. All das bringen wir mit, um den Dauerlauf für gleiche Bezahlung endlich in einen Sprint zu verwandeln. Profitieren wird davon am Ende nicht nur jede Frau in Europa, sondern unsere gesamte Gesellschaft und auch unsere Wirtschaft“. (Schluss) bj

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SPÖ-Delegation im
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Lena Easthill
Telefon: +32 472397210
E-Mail: [email protected]

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