- 04.11.2026, 10:06:34
- /
- OTS0058
Grüne Voglauer/Hammer zu Mannswörth: Eigener Grenzwert für besonders bedenkliche PFAS im Trinkwasser
Voglauer fordert strengere Trinkwasserregeln, Hammer drängt auf Offenlegung der OMV-Messdaten
Greenpeace und GLOBAL 2000 berichten über den Nachweis besonders bedenklicher Ewigkeitschemikalien in einer Trinkwasserprobe aus Mannswörth. In Österreich gilt derzeit ein gemeinsamer Grenzwert für 20 PFAS. Die vier besonders bedenklichen Stoffe, die als PFAS4 zusammengefasst werden, sind darin enthalten. Für ihre Summe gibt es bisher keinen eigenen Grenzwert.
„Der Fall Mannswörth zeigt eine Lücke beim Schutz unseres Trinkwassers. Auch wenn der geltende Grenzwert eingehalten wird, kann das Wasser mit besonders bedenklichen PFAS belastet sein. Ich fordere Gesundheitsstaatssekretärin Königsberger-Ludwig auf, für diese vier Ewigkeitschemikalien einen eigenen, strengeren Summengrenzwert festzulegen und seine Einhaltung bei den Trinkwasserkontrollen gesondert zu überprüfen“, sagt Olga Voglauer, Landwirtschaftssprecherin der Grünen.
Die Umweltorganisationen kritisieren zudem, dass die OMV Messdaten aus Grundwasseruntersuchungen rund um die Raffinerie Schwechat bisher nicht offengelegt hat. Lukas Hammer, Umweltsprecher der Grünen, fordert Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer auf, sich für die vollständige Veröffentlichung der Daten einzusetzen.
„Die Menschen in Mannswörth haben ein Recht darauf zu erfahren, was die OMV im Grundwasser rund um die Raffinerie gemessen hat. Minister Hattmannsdorfer soll sich dafür einsetzen, dass die OMV die Messdaten vollständig veröffentlicht. Die Betroffenen müssen wissen, wo Belastungen festgestellt wurden und welche Maßnahmen die OMV ergreift, um weitere Einträge ins Grundwasser zu verhindern“, sagt Hammer.
Rückfragen & Kontakt
Grüner Klub im Parlament
Telefon: 01-401106697
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






