• 31.10.2026, 17:10:02
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Nationalratspräsident Rosenkranz und Parlamentsdirektor Weinert besuchen Gräber verstorbener Persönlichkeiten

Kranzniederlegung anlässlich Allerheiligen am Zentralfriedhof und am Friedhof Baumgarten

Wien (PK) - 

Anlässlich des bevorstehenden Allerheiligentages besuchten Nationalratspräsident Walter Rosenkranz und Parlamentsdirektor Roland Weinert die Gräber verstorbener Nationalratspräsidentinnen und -präsidenten und weiterer Persönlichkeiten am Wiener Zentralfriedhof. Sie gedachten derer Verdienste um die Republik und legten Kränze nieder. In Erinnerung an Margaretha Lupac, der Namensgeberin des Demokratiepreises, erfolgte anschließend auch eine Kranzniederlegung am Friedhof Baumgarten.

Anerkennung für das Wirken früherer Generationen

"Politische Ämter werden auf Zeit verliehen, doch das Wirken jener Menschen, die sie ausgeübt haben, bleibt Teil unserer Geschichte. Allerheiligen ist für mich ein Anlass, innezuhalten und den Persönlichkeiten, die unser Parlament und unsere Republik geprägt haben, über alle politischen Unterschiede hinweg Anerkennung zu erweisen. Dabei geht es nicht nur um den Blick in die Vergangenheit, sondern auch um das Bewusstsein, dass wir auf dem aufbauen, was Generationen vor uns geschaffen haben", betont Nationalratspräsident Walter Rosenkranz.

Gemeinsam mit Parlamentsdirektor Weinert legte Rosenkranz am Wiener Zentralfriedhof Kränze bei den Gräbern von Barbara Prammer, Anton Benya, Leopold Figl, Leopold Kunschak, Alfred Maleta, Leopold Gratz, Karl Waldbrunner und Felix Hurdes nieder. Auch den verstorbenen Zweiten Nationalratspräsidenten Johann Böhm und Friedrich Hillegeist, dem Dritten Nationalratspräsidenten Otto Probst, den Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarats Peter Schieder und Karl Czernetz sowie dem Architekten des Parlamentsgebäudes Theophil Hansen gedachten sie.

Anschließend stattete Nationalratspräsident Rosenkranz auch dem Grab von Margaretha Lupac am Friedhof Baumgarten einen Besuch ab. Margaretha Lupac war der Republik Österreich besonders verbunden und vermachte 1999 ihr ganzes Vermögen dem Parlament. 2001 wurde im Gedenken an sie eine Stiftung gegründet, die seit 2004 einen Demokratiepreis und einen Wissenschaftspreis vergibt. "Mit Margaretha Lupac gedenken wir einer Frau, die durch ihre außergewöhnliche Verbundenheit mit dem Parlament ein Vermächtnis hinterlassen hat, das bis heute fortwirkt", so Rosenkranz. (Schluss) bea

HINWEIS: Fotos von der Kranzniederlegung am Zentralfriedhof sowie vom Besuch des Grabes von Margaretha Lupac finden Sie im Webportal des Parlaments.


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