• 31.10.2026, 13:28:32
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[Foto-Aktion] Uni-Budget-Deadline abgelaufen: ÖH beerdigt Bildung & Wissenschaft vor Parlament

Die Bundesregierung hatte bis heute Zeit, die Einschnitte an den Unis zu berichtigen. Statt die Hochschulbildung nachhaltig abzusichern, droht sie, ihre Zukunft zu Grabe zu tragen.

Wien (OTS) - 

Skurriles Ereignis vor dem Wiener Parlament: Die bundesweite Studierendenvertretung ÖH hielt eine Beerdigung der Universitätsbildung ab. Bildung, Wissenschaft und Forschung erhielten je einen Grabstein, auch Blumen wurden den symbolischen Gräbern beigesetzt. Fotos der Aktion sind hier frei verwendbar abrufbar.

Grund dafür ist das unzureichende Budget, welches die Bundesregierung den Universitäten in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode zur Verfügung stellt. Die 16 Milliarden Euro mögen viel klingen, bedeuten allerdings einen realen Verlust in Milliardenhöhe.

Die Bundesregierung hat die Deadline, diesen Sparkurs zu korrigieren, nun verstreichen lassen.

Zitate

„Den Studierenden ist bewusst, dass ein Realverlust in Milliardenhöhe weder stabil ist, noch eine Verbesserung darstellt. Unter diesem Katastrophenbudget werden Studierende, Forschende aber auch Patient_innen leiden.“
-Viktoria Kudrna

„Wer an Universitäten spart, gefährdet nicht nur Wissenschaft und Forschung, sondern verschärft auch die soziale Ungleichheit. Denn während sich wohlhabende Familien fehlende öffentliche Unterstützung leisten können, werden für Studierende aus einkommensschwachen Haushalten die Hürden immer höher.”
-Selina Wienerroither

„Die Bundesregierung hat die Frist zur Korrektur ihres Sparkurses verstreichen lassen. Was wir symbolisch zu Grabe getragen haben, droht nun Realität zu werden. Die Rechnung für die Budgetkrise dürfen nicht Studierende und Uni-Beschäftigte bezahlen.”
-Umut Ovat

Background

Die Bundesregierung hat am 17. Oktober final fatale Einsparungen im Universitätsbereich verkündet, gegen die vergangene Woche 50.000 Leute gemeinsam mit der Österreichischen Hochschüler_innenschaft demonstriert haben. (Aussendung) „Den Studierenden ist bewusst, dass ein Realverlust in Milliardenhöhe weder stabil ist, noch eine Verbesserung darstellt,“ betont Viktoria Kudrna „Unter diesem Katastrophenbudget werden Studierende, Forschende aber auch Patient_innen leiden.“ Denn klar ist: Egal, was Ministerin Holzleitner sagt, die Einsparungen haben schon jetzt reelle Folgen. An der Universität Klagenfurt wurden etwa 200 Stellen gestrichen und die Zukunft mancher Studienrichtungen ist ungewiss, wie der Kurier berichtete. In Wien warnen Mediziner_innen vor einem Abbau von bis zu 700 Stellen am AKH, dem größten Universitätskrankenhaus Österreichs.


Das Uni-Budget hat nicht nur Folgen für Bildung, Wissenschaft & Forschung aktuell, sondern schwächt auch den Zugang neuer Leute in die postsekundäre Bildung. Besonders arbeitende Studierende und First-Generation-Students sind von Einsparungen besonders hart betroffen. „Wer an Universitäten spart, gefährdet nicht nur Wissenschaft und Forschung, sondern verschärft auch die soziale Ungleichheit. Denn während sich wohlhabende Familien fehlende öffentliche Unterstützung leisten können, werden für Studierende aus einkommensschwachen Haushalten die Hürden immer höher.”, so Selina Wienerroither.

„Die Bundesregierung hat die Frist zur Korrektur ihres Sparkurses verstreichen lassen. Was wir symbolisch zu Grabe getragen haben, droht nun Realität zu werden. Die Rechnung für die Budgetkrise dürfen nicht Studierende und Uni-Beschäftigte bezahlen.”, betont Umut Ovat abschließend.

Fotos

Fotos der Aktion sind hier zur freien Verwendung abrufbar.

Rückfragen & Kontakt

Pepe Loibner
Pressesprecher

Telefon: +43 664 5795776
E-Mail: [email protected]
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