• 30.10.2026, 10:00:34
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  • OTS0035

Zollfahndung stellt 6,6 Millionen geschmuggelte Zigaretten sicher

Sieben Tatverdächtige festgenommen, Abgabenschaden rund 1,5 Millionen Euro

Wien (OTS) - 

Nach mehrmonatigen Ermittlungen hat die Zollfahndung in Niederösterreich mehr als 6,6 Millionen geschmuggelte Zigaretten sichergestellt. Bei zwei zeitgleich durchgeführten Zugriffen wurden sieben Tatverdächtige festgenommen. Der entstandene Abgabenschaden wird derzeit mit rund 1,5 Millionen Euro beziffert.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Beschlagnahmung im Februar 2026. Im Zuge bereits laufender Ermittlungen stellten die Zollfahnderinnen und Zollfahnder damals mehr als 400.000 Zigaretten sicher. Die aus dem Balkanraum nach Österreich gebrachten Tabakwaren waren für den Weiterverkauf bestimmt.

„Ich gratuliere unseren Zollbediensteten zu diesem Rekordaufgriff. Mit großer Aufmerksamkeit, Professionalität und konsequenter Ermittlungsarbeit ist es ihnen gelungen, den im großen Stil angelegten Zigarettenschmuggel aufzudecken. Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit unserer Zollfahndung ist – für mehr Sicherheit, einen fairen Wettbewerb und die konsequente Bekämpfung von Abgabenbetrug“, erklärt Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.

In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Wien wurden die Ermittlungen in den nachfolgenden Monaten fortgeführt. Dabei konnten weitere Tatverdächtige identifiziert und zwei unabhängig voneinander geplante Lieferungen geschmuggelter Zigaretten lokalisiert werden.

Im Juli erfolgte schließlich der Zugriff an zwei Einsatzorten in Niederösterreich. Die Zollfahnderinnen und Zollfahnder ertappten dort insgesamt sieben Tatverdächtige auf frischer Tat und stellten mehr als 6,6 Millionen Zigaretten sicher. Die sieben Männer wurden festgenommen. Über zwei Beschuldigte wurde in weiterer Folge die Untersuchungshaft verhängt.

Anschließend führten die Ermittler an fünf Standorten Hausdurchsuchungen durch. Dabei wurden weitere Tabakwaren sowie zusätzliche Beweismittel sichergestellt.

Der durch die geschmuggelten Zigaretten verursachte Abgabenschaden beträgt nach derzeitigem Ermittlungsstand rund 1,5 Millionen Euro.

Den Beschuldigten drohen im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung Geldstrafen von bis zu 1,5 Millionen Euro sowie Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren. Die konkrete Strafhöhe richtet sich nach den jeweiligen Tatvorwürfen und dem Ausgang der Strafverfahren.

Die Ermittlungen der Zollfahndung dauern an.

Fotos: https://flic.kr/s/aHBqjD54PA

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