- 30.10.2026, 09:57:02
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FPÖ – Schartel: „Digitalzwang stoppen – Seniorenrat übernimmt endlich freiheitliche Forderung nach Recht auf analoges Leben!“
FPÖ-Seniorensprecherin lädt Korosec und Gerstorfer ein, das Pensionisten-Volksbegehren zu unterstützen – Gesetzliche Garantie für analoge Amtswege und Geschäfte sind dort verankert
Als späten, aber grundsätzlich erfreulichen Schritt kommentierte heute die FPÖ-Seniorensprecherin NAbg. Andrea Michaela Schartel die jüngste Forderung der Präsidentinnen des Österreichischen Seniorenrats, Ingrid Korosec (ÖVP) und Birgit Gerstorfer (SPÖ), nach einem Rechtsanspruch auf ein analoges Leben. Für Schartel zeige dieser Vorstoß, dass nun auch die Seniorenvertreter der Regierungsparteien inhaltlich auf die Linie des zu Jahresbeginn gestarteten „Pensionisten-Volksbegehrens“ einschwenken würden.
„Offenbar wachen nun endlich auch die Vertreter von ÖVP und SPÖ im Seniorenrat auf und erkennen, dass der rücksichtslose Digitalisierungs-Zug der eigenen Verlierer-Ampel bereits unzählige ältere Bürger einfach überrollt hat. Wir Freiheitliche warnen seit Jahren vor diesem unsozialen Digitalzwang, der unsere Senioren zu Bürgern zweiter Klasse degradiert. Dass Korosec und Gerstorfer nun genau das fordern, wofür wir seit langem kämpfen, ist eine späte Einsicht, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärte Schartel.
Die Forderungen des Seniorenrats würden sich nahtlos mit jenen des von der „Initiative Faire Pensionen Österreich“ ins Leben gerufenen und von der FPÖ unterstützten Volksbegehrens decken. Dort sei das Recht auf ein Leben in analoger Form als zentraler Bestandteil verankert. „Unsere Forderung ist glasklar: Der Gesetzgeber muss sicherstellen, dass Pensionisten sämtliche Informationen und Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung auch in analoger Form zur Kenntnis gebracht bekommen. Alle Anträge müssen samt den jeweiligen Vordrucken wie bisher auf Papier aufgelegt werden und sämtliche Amtswege müssen auch in Zukunft durchgehend analog durchführbar bleiben!“, betonte die freiheitliche Seniorensprecherin. Darüber hinaus müsse diese Verpflichtung auch für den privaten Sektor gelten: „Auch Banken, Versicherungen, Stromanbieter oder Telefonanbieter müssen ihren Kunden weiterhin eine vollkommen analoge Abwicklung der Geschäfte ermöglichen. Niemand darf gezwungen werden, sich ein Smartphone anzuschaffen, nur um am täglichen Leben teilhaben zu können!“
Abschließend richtete Schartel eine direkte Einladung an die beiden Präsidentinnen des Seniorenrats, ihren Worten nun auch echte Taten folgen zu lassen: „Es reicht nicht, in Sonntagsreden einen Rechtsanspruch zu fordern, während die eigenen Parteien in der Regierung den analogen Kahlschlag vorantreiben. Wenn es Ingrid Korosec und Birgit Gerstorfer wirklich ernst mit den Anliegen unserer älteren Generation meinen, dann lade ich sie heute herzlich dazu ein, das ‚Pensionisten-Volksbegehren‘ aktiv zu unterstützen und zur Unterschrift aufzurufen! Nur gemeinsam können wir den Druck auf die Regierung erhöhen und echte Wahlfreiheit statt Digitalzwang gesetzlich verankern!“
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