• 30.10.2026, 08:14:33
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Santander-Finanzbarometer: Jeder vierte Österreicher parkt mehr als 5.000 Euro unverzinst am Girokonto

Viele Österreicherinnen und Österreicher verzichten bei ihren Ersparnissen auf Zinserträge.

Das Santander-Finanzbarometer liefert regelmäßig Einblicke in das
Finanzverhalten der Österreicherinnen und Österreicher. Die
repräsentative Erhebung wurde vom 7. bis 10. Oktober 2026 vom
Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) im Auftrag von
Santander Österreich durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Personen ab
16 Jahren in Österreich. Die maximale Schwankungsbreite beträgt ±3,1
Prozent.
Wien (OTS) - 

Trotz gestiegener Sparzinsen liegt bei vielen Österreicherinnen und Österreichern weiterhin ein erheblicher Teil ihrer Gelder unverzinst oder nur gering verzinst auf Girokonten. Das zeigt das Ergebnis des im Oktober 2026 durchgeführten Santander-Finanzbarometers, einer repräsentativen Befragung der österreichischen Bevölkerung. Demnach verfügen 27 Prozent über 1.000 bis unter 5.000 Euro auf Girokonten, die gar nicht oder mit weniger als einem Prozent pro Jahr verzinst werden. Weitere 26 Prozent haben sogar mehr als 5.000 Euro dort liegen. Damit hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung mindestens 1.000 Euro unverzinst oder kaum verzinst auf Girokonten liegen.

„Viele Menschen lassen größere Beträge unverzinst liegen, obwohl Sparprodukte heute wieder attraktivere Renditen bieten und gleichzeitig flexibel verfügbar sind. Ein regelmäßiger Blick auf die aktuellen Sparangebote kann helfen, vorhandene Ertragspotenziale besser zu nutzen“, sagt Olaf Peter Poenisch, CEO von Santander Österreich.

Die Ergebnisse spiegeln einen generellen Trend wider. Laut Oesterreichischer Nationalbank befanden sich zuletzt rund 201 Milliarden Euro privater Haushalte auf täglich fälligen Einlagen. Die durchschnittliche Verzinsung lag bei lediglich 0,45 Prozent pro Jahr (August 2026). Gleichzeitig sind die Sparzinsen in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.

Verfügbarkeit wichtiger als Zinsen

Der Hauptgrund für die hohen Guthaben auf Girokonten ist der Wunsch nach Flexibilität. Rund zwei Drittel der Befragten geben an, jederzeit auf ihr Geld zugreifen zu wollen. 41 Prozent sehen darin eine finanzielle Reserve für unerwartete Ausgaben. Knapp ein Viertel ist der Meinung, dass sich alternative Sparformen bei ihrem Guthaben nicht lohnen würden. Dabei bleibt die Verfügbarkeit auch bei täglich fälligen Sparkonten („Tagesgeldkonten“) erhalten.

„Santander bietet neuen Kunden in den ersten drei Monaten derzeit 3,2 Prozent p.a. auf täglich fällige Einlagen. Danach werden die Ersparnisse mit 2,1 Prozent p.a. verzinst. Wer größere Beträge unverzinst am Girokonto liegen hat, sollte daher regelmäßig prüfen, wie sich die eigenen Ersparnisse besser nutzen lassen“, sagt Poenisch.

Fast jeder Dritte hat auf höhere Zinsen reagiert

Die steigenden Sparzinsen zeigen bereits Wirkung. 19 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben seit Jahresbeginn Geld auf ein besser verzinstes Sparprodukt umgeschichtet. Weitere zehn Prozent haben ein neues Sparprodukt abgeschlossen. Insgesamt hat damit knapp jeder Dritte aktiv auf das veränderte Zinsumfeld reagiert.

Persönliche Beratung genießt hohes Vertrauen

Bei Fragen rund um Sparen und Veranlagung bleibt die persönliche Beratung in der Bankfiliale für viele Österreicherinnen und Österreicher die erste Anlaufstelle. 37 Prozent nennen sie als wichtigste Informationsquelle. Dahinter folgen die Websites von Banken mit einem Viertel der Nennungen sowie Online-Vergleichsportale mit 21 Prozent. Auch Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld haben Gewicht: Ebenfalls 21 Prozent informieren sich bei Familie, Freunden oder Bekannten.

Klassische Medien, Suchmaschinen und KI-Dienste spielen mit jeweils rund zehn Prozent eine deutlich geringere Rolle. Social Media hat im Bereich der Geldveranlagung bislang kaum Bedeutung und wird lediglich von vier Prozent als relevante Informationsquelle genannt.

Santander-Finanzbarometer

Das Santander-Finanzbarometer liefert regelmäßig Einblicke in das Finanzverhalten der Österreicherinnen und Österreicher. Die repräsentative Erhebung wurde vom 7. bis 10. Oktober 2026 vom Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) im Auftrag von Santander Österreich durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Personen ab 16 Jahren in Österreich. Die maximale Schwankungsbreite beträgt ±3,1 Prozent.

Über Santander

Die Santander Consumer Bank GmbH ist Österreichs Spezialist für Konsumentenkredite mit dem Ziel, Mobilität und Dinge des täglichen Bedarfs für Menschen leistbar zu machen. Zum Produktportfolio gehören Barkredite, Teilzahlungen, Debitkarten, Kfz-Kredite, Leasing und Versicherungen. Im Sparbereich zählen Tages- und Festgeldkonten zum Angebot. Santander ist in Österreich enger Partner des heimischen Handels. Mit über 3.100 Kooperationen aus dem Einzel- und Kfz-Handel ist das Unternehmen der führende herstellerunabhängige Finanzierer von Autos, Motorrädern und Konsumgütern. Santander beschäftigt in Österreich über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betreibt 29 Filialen sowie ein Kundenservice-Center. Per Ende Juni 2026 betreut die Bank 404.000 Kundinnen und Kunden. Mit Sitz in Wien operiert das Unternehmen mit einer österreichischen Banklizenz und unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung.

Santander in Österreich ist Teil der 1857 gegründeten Banco Santander mit Sitz in Spanien. Die Finanzgruppe ist gemessen an der Marktkapitalisierung einer der größten Banken weltweit. Die Aktivitäten der Gruppe sind in fünf globale Geschäftsbereiche zusammengefasst: Retail & Commercial Banking, Openbank, Corporate & Investment Banking, Wealth Management & Insurance und Payments (PagoNxt, Karten). Per Ende Juni 2026 betreibt die Gruppe über 6.500 Filialen, beschäftigt 185.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut 182 Millionen Kundinnen und Kunden

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PRESSEFOTOS

CEO Olaf Peter Poenisch: www.santanderconsumer.at/mediathek

Rückfragen & Kontakt

Santander Consumer Bank GmbH
Mag. Daniel Mayr
Unternehmenssprecher
Telefon: +43 (0)50203 9139
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.santanderconsumer.at

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