- 29.10.2026, 16:28:32
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FPÖ – Hammerl: „Steigende Netzkosten mit Rücklagen kaschiert – Hattmannsdorfers Billigstromgesetz bleibt eine billige Werbenummer“
„Tatsächliche Stromnetzkosten steigen weiter – ÖVP, SPÖ und NEOS verschleiern Kostenexplosion durch Auflösung von Rücklagen, gleichzeitig verdoppelt sich Strompreis an der Börse“
„Die tatsächlichen Kosten für unsere Stromnetze steigen Jahr für Jahr weiter an. Anstatt diese Kostenexplosion endlich in den Griff zu bekommen, greift ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer auf vorhandene Rücklagen zurück, um die steigenden Belastungen auf den Stromrechnungen vorübergehend zu kaschieren. Dafür lässt er sich heute auch noch als großer Strompreisretter feiern. Dabei beträgt die angekündigte Entlastung gerade einmal 24 Euro im Jahr! Das ist keine nachhaltige Netzkostensenkung, sondern eine billige Werbenummer“, kritisierte heute FPÖ-Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl.
„Die Zahlen der E-Control sprechen eine eindeutige Sprache: Die jährlich über die Netzentgelte zu finanzierenden Stromnetzkosten sind von rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf drei Milliarden Euro im Jahr 2025 gestiegen. Auch 2026 sind die Kosten weiter gewachsen. ÖVP, SPÖ und NEOS senken also nicht die tatsächlichen Netzkosten, sondern verwenden bestehende Rücklagen, damit die Kunden die Kostensteigerungen vorerst nicht in voller Höhe zu spüren bekommen. Die Kosten sind deshalb nicht verschwunden und wenn die Rücklagen aufgebraucht sind, stehen die Stromkunden erneut vor der Rechnung“, warnte Hammerl.
Wie wenig das groß angekündigte Billigstromgesetz gegen steigende Stromkosten ausrichte, zeige sich auch bei den dynamischen Stromtarifen: „Hattmannsdorfer hat den Menschen bis zu 300 Euro Ersparnis im Jahr versprochen. Rund 60.000 Kunden nutzen mittlerweile solche Tarife. Doch laut Österreichischer Energieagentur haben sich die Strompreise für November gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Bei dynamischen Tarifen wird dieser massive Preisanstieg unmittelbar an die Kunden weitergegeben. Damit wird aus dem versprochenen Ersparnis sofort eine teure Mehrbelastung. Hattmannsdorfer hat die Einsparungen groß beworben und den Schaden tragen die Bürger, die dieser Regierung noch geglaubt haben.“
„Die Regierung muss endlich aufhören, steigende Kosten durch das Aufbrauchen vorhandener Rücklagen schönzurechnen. Österreich braucht eine tatsächliche Reform der Energiepolitik, um dauerhaft leistbare Stromkosten sicherzustellen. Dazu gehört auch die Abschaffung des europäischen CO2-Emissionshandels, damit die hohen CO2-Kosten nicht länger unsere Strompreise verteuern. Wer immer höhere Netzkosten mit beschränkt vorhandenen Rücklagen kaschiert und das anschließend als Erfolg seines Billigstromgesetzes verkauft, hat das eigentliche Problem weder verstanden noch gelöst, sondern nur dessen Auswirkungen vorübergehend verdeckt“, stellte Hammerl klar.
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