- 28.10.2026, 17:42:32
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FPÖ – Mölzer/Angerer: „Friaul-Initiative für Villach als Kulturhauptstadt 2033 ist Top-Chance: Ja zu Brauchtum und Kooperation!“
Freiheitliche und Friauls Regionalrats-Vizepräsident Mazzolini unterstützen kooperative Bewerbung im Alpen-Adria-Raum, fordern aber Fokus auf echte Kultur statt linker Experimente
Grundsätzlich erfreut und sehr unterstützend zeigen sich der freiheitliche Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer und der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Erwin Angerer über die aus Friaul-Julisch Venetien ausgehende Initiative, Villach im Jahr 2033 im Rahmen einer grenzüberschreitenden Kooperation zur Europäischen Kulturhauptstadt zu machen. Da im Jahr 2033 regulär Italien das offizielle Nominierungsrecht für die Kulturhauptstadt innehat, sei der Vorstoß von Friaul-Julisch Venetien die Nachbarstadt Villach als Partner mit ins Boot zu holen, von enormer Bedeutung. Rückendeckung für diese Idee kam dabei auch vom dortigen Vizepräsidenten des Regionalrats, Stefano Mazzolini.
„Villach hat als pulsierendes Herz im Dreiländereck ein enormes kulturelles Potenzial, das von gelebtem Brauchtum bis hin zu einer starken, verbindenden Geschichte reicht. Gerade eine Bewerbung in Kooperation mit unseren Nachbarn für das Jahr 2033 wäre eine riesige Chance für die gesamte Region und ist daher absolut zu begrüßen und nach Kräften zu unterstützen. Dass Friaul sein Nominierungsrecht nutzen möchte, um gemeinsam mit Villach ins Rennen zu gehen, ist ein echter Glücksfall“, erklärte Mölzer einleitend. Für den freiheitlichen Kultursprecher sei jedoch eines von vornherein klar: „Statt Steuergeldverschwendung für die linke Kulturschickeria und eines zweiten skandalösen ‚Pudertanzes‘ wie 2024 in Bad Ischl müssen bei der Kooperation mit Friaul unsere echte Kultur, unsere Identität und heimische Kunstschaffende im Mittelpunkt stehen!“
Auch der Kärntner FPÖ-Chef Angerer betonte die großen Chancen einer solchen kooperativen Bewerbung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten, warnte aber ebenso vor einer politischen Vereinnahmung durch die links-geprägte Kulturszene: „Ja zu einer echten, grenzüberschreitenden Leistungsschau unserer wunderschönen Heimat, aber ein klares Nein zu abgehobener Systemkunst, für die wir uns vor unseren italienischen Partnern und den eigenen Bürgern fremdschämen müssen! Wenn österreichisches Steuergeld in dieses Kooperationsprojekt fließt, dann muss jeder einzelne Euro zu echter Wertschöpfung in unserer Region führen sowie dem heimischen Tourismus und unseren Vereinen vor Ort zugutekommen. Ein Steuergeld-Eventtourismus ohne Heimatverbundenheit kommt für uns Freiheitliche nicht in Frage!“
Allgemein befürwortend sprach sich auch Stefano Mazzolini, Vizepräsident des Regionalrats von Friaul-Julisch Venetien, für das grenzüberschreitende Vorhaben aus. Er sah in einer möglichen gemeinsamen Initiative ein starkes Signal für die ohnehin schon enge Partnerschaft zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien: „Italien hat für das Jahr 2033 das Nominierungsrecht für die Europäische Kulturhauptstadt. Für uns in Friaul-Julisch Venetien liegt es daher auf der Hand, über die Grenzen hinauszublicken und eine gemeinsame Bewerbung im Alpen-Adria-Raum unter Einbindung von Villach voranzutreiben. Unsere Regionen sind historisch, wirtschaftlich und kulturell tief miteinander verwurzelt. Ein gemeinsames Auftreten ist eine großartige Chance, unsere wunderbaren Traditionen, unsere Gastfreundschaft und unsere gemeinsame regionale Identität vor den Vorhang zu holen sowie den Tourismus dies- und jenseits der Grenze nachhaltig zu stärken.“
Abschließend forderten Mölzer und Angerer volle Transparenz sowie die Einbindung der Bevölkerung und der regionalen Brauchtums- und Kulturträger von der ersten Minute an: „Nehmen wir die Einladung aus Friaul-Julisch Venetien an! Kultur muss über Grenzen hinweg verbinden und darf nicht spalten oder belehren. Machen wir Villach 2033 im Schulterschluss mit unseren italienischen Freunden zu einem stolzen Aushängeschild für Tradition, Heimatliebe, echte Gastfreundschaft und bürgernahe Kunst – ganz ohne ideologische Zwangsjacke!“
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