• 28.10.2026, 11:51:03
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Wirtschaftsbund auf Betriebsbesuch bei Biogena: Salzburger Vorzeigebetrieb setzt auf Innovation und den digitalen Beleg

Biogena-Betriebsbesuch
Wien (OTS) - 

Innovation, Qualität und unternehmerischer Mut: Davon konnten sich Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf und Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl bei einem Betriebsbesuch beim Unternehmen Biogena in seiner Filiale in der Wiener Operngasse überzeugen. Der Betrieb gehört zu den Vorreitern bei der digitalen Belegerteilung und plant die Umsetzung bereits für das erste Quartal 2027. In der Filiale erhielten die beiden einen Einblick in die Arbeitsweise eines Betriebs, der sich vom Salzburger Mikronährstoffhersteller zu einem internationalen Gesundheitsunternehmen entwickelt hat.

„Biogena ist ein Paradebeispiel dafür, was heimische Unternehmen leisten können, wenn man sie lässt. Hier wird mit Leidenschaft, Innovationsgeist und Verantwortung für die Region gearbeitet. Es war beeindruckend zu sehen, wie selbstverständlich der Betrieb neue Technologien aufgreift und dabei nah an den Kundinnen und Kunden bleibt. Damit das so bleibt, braucht es Freiraum statt Fesseln. Denn unsere Betriebe wollen arbeiten, nicht Formulare ausfüllen“, so Tanja Graf.

„Biogena hat sich von Salzburg aus zu einem international erfolgreichen Unternehmen entwickelt und zeigt, welches Potenzial in österreichischen Betrieben steckt. Umso wichtiger ist es, dass wir moderne Rahmenbedingungen für sie schaffen. Mit dem digitalen Beleg machen wir genau das und reduzieren so die Zettelwirtschaft in den Unternehmen wie auch bei den Kundinnen und Kunden“, so Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.

Digitaler Beleg: Biogena geht voran

Ein Thema beim Besuch war auch die neue digitale Belegerteilung. Seit 1. Oktober 2026 können Unternehmen ihren Kundinnen und Kunden den Beleg direkt vor Ort digital zur Verfügung stellen, etwa über einen Bildschirm an der Kasse oder per QR-Code. Wer lieber Papier in der Hand hat, bekommt den Beleg weiterhin auf Wunsch. Damit wird eine langjährige Forderung des Wirtschaftsbundes umgesetzt.

Biogena befindet sich bereits mitten in der Umsetzung: Ab dem ersten Quartal 2027 sollen Kundinnen und Kunden in den Filialen ihren Beleg digital erhalten können. „Dass ein Betrieb die neuen Möglichkeiten so rasch aufgreift, zeigt, wie groß der Bedarf war. Der Kassenbon, den niemand will und der sofort im Mistkübel landet, ist ein Symbol für unnötige Bürokratie. Biogena zeigt, wie es besser geht“, so Graf. Täglich werden in Österreich rund 1.500 Kilometer Rechnungen ausgedruckt, mit der Jahresmenge ließe sich die gesamte Fläche der Stadt Steyr bedecken.

Stopp-Taste wirkt: Entlastung geht weiter

Der digitale Beleg ist Teil einer breiteren Entlastungsoffensive des Wirtschaftsbundes. Im September haben der Wirtschaftsbund Österreich und alle neun Landesorganisationen beschlossen, die Stopp-Taste zu drücken und das sofortige Aussetzen aller unnötigen Berichtspflichten zu fordern.

„Betriebe wie Biogena zeigen, welches Potenzial in unserer Wirtschaft steckt. Unsere Aufgabe ist es, ihnen den Rücken freizuhalten. Weniger Papier an der Kasse, weniger Formulare, weniger Berichtspflichten, das ist gelebter Hausverstand. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Deshalb bleiben wir dran, bis die Stopp-Taste überall greift“, so Graf und Eibinger-Miedl abschließend.

Rückfragen & Kontakt

Wirtschaftsbund Österreich
Nadja Jilly, MA
Telefon: +431505479624
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.wirtschaftsbund.at/

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