• 27.10.2026, 09:36:32
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FPÖ – Hammerl: „ÖVP-Hattmannsdorfer trägt politische Verantwortung für das Industriesterben – CO2-Irrweg endlich stoppen!“

Trotec verlagert nach Rumänien, Trodat kürzt Arbeitszeiten, Ardo sperrt zu – FPÖ fordert Abschaffung der nationalen CO2-Steuer, Ende des europäischen Emissionshandels

Wien (OTS) - 

„Kaum ein Tag vergeht ohne neue Hiobsbotschaften aus unserer Industrie. Jetzt verlagert Trotec in Marchtrenk Unternehmensteile nach Rumänien und baut Arbeitsplätze ab. Beim Stempelhersteller Trodat müssen über 60 Mitarbeiter auf Teile des Einkommens verzichten. Der Tiefkühlgemüseproduzent Ardo schließt sein Werk in Groß-Enzersdorf mit rund 190 Beschäftigten. Nicht einmal Tiefkühlgemüse, Stempel und Laserfertigungen können offenbar noch wettbewerbsfähig in Österreich produziert werden! Wir müssen die nationale CO2-Steuer sofort abschaffen und den europäischen CO2-Zertifikatehandel beenden. Damit werden auch unsere Strompreise sofort sinken, wie eine norwegische Studie kürzlich bestätigt hat“, sagte heute FPÖ-Industriesprecher NAbg. Paul Hammerl.

„Es passiert exakt das, wovor wir seit Jahren warnen. Zehntausende Industriearbeitsplätze sind bereits verloren gegangen, jedes vierte Industrieunternehmen erwägt eine Verlagerung ins Ausland. Während unsere Betriebe an den hohen Energie- und CO2-Kosten zugrunde gehen, präsentiert ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer eine Industriestrategie voller Placebos. Dabei laufen gerade jetzt auf EU-Ebene die Verhandlungen zur Reform des Emissionshandels. Hattmannsdorfer muss endlich aktiv werden und sich für dessen Abschaffung einsetzen, anstatt sich mit kosmetischen Korrekturen zufriedenzugeben. Als Wirtschaftsminister trägt er die politische Verantwortung für das fortschreitende Industriesterben in Österreich“, kritisierte Hammerl.

Abschließend forderte der FPÖ-Energiesprecher auch das Ende des österreichischen Klimasonderwegs 2040: „Während täglich weitere Arbeitsplätze verloren gehen, hält diese schwarz-rot-pinke Regierung an ihrem wirtschaftsfeindlichen Klimakurs fest. Wer unsere Industrie retten will, muss jetzt handeln. Wir brauchen leistbare Energie statt immer neuer CO2-Belastungen. Sonst bleiben von unserem einst starken Industriestandort bald nur noch geschlossene Werkstore übrig.“

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