• 25.10.2026, 14:25:02
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FPÖ – Belakowitsch: „Vorschläge des IHS sind unsozialer Angriff auf Fleißige und Pensionisten!“

Freiheitliche kritisieren Forderungen nach Lohnverzicht, Pensionskürzungen und neuen Belastungen für die Bevölkerung

Wien (OTS) - 

Als „Signal für eine Politik der sozialen Kälte“ kritisierte heute die FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch die Aussagen von IHS-Chef Holger Bonin in der ORF-„Pressestunde“. Die Vorschläge des Wirtschaftsforschers zu Lohnverhandlungen und Pensionen seien ein „unsozialer Frontalangriff auf die arbeitende Bevölkerung und die ältere Generation“ und würden die wahren Probleme im Land völlig ignorieren.

„Im ORF wurde ein Programm der sozialen Kälte präsentiert: Die hart arbeitenden Menschen im Handel sollen auf Lohn verzichten, die ältere Generation soll länger arbeiten und die Pendler sollen bei den Spritpreisen weiter zur Kasse gebeten werden. Diese Vorschläge gehen völlig an der Lebensrealität der Österreicher vorbei und sind der falsche Weg, um unser Land aus der Krise zu führen“, so Belakowitsch.

Der Ratschlag an die Beschäftigten im Handel, sich beruflich „umzuorientieren“, sei für die freiheitliche Sozialsprecherin besonders zynisch. „Hunderttausenden Menschen, die den Handel am Laufen halten, wird von einem Fachmann ausgerichtet, dass ihre Leistung keine besseren Löhne mehr wert sei. Anstatt die Kaufkraft zu stärken und damit die heimische Wirtschaft zu unterstützen, predigt man Lohnverzicht. Die Botschaft ist klar: Wer nicht mithalten kann, wird einfach aussortiert“, erklärte die FPÖ-Sozialsprecherin.

Auf Ablehnung stieß auch die Forderung nach einem höheren Pensionsantrittsalter. „Ein höheres Pensionsantrittsalter ist für viele Menschen, besonders in körperlich anstrengenden Berufen, eine faktische Pensionskürzung. Wer 45 Jahre lang gearbeitet hat, hat sich seinen Ruhestand verdient. Es kann nicht sein, dass bei unseren Pensionisten gespart werden soll, während an anderer Stelle Milliarden für eine verfehlte Migrationspolitik oder für EU-Projekte ausgegeben werden“, betonte Belakowitsch.

Abschließend forderte die freiheitliche Sozialsprecherin einen politischen Kurswechsel: „Wir brauchen keine unsozialen Vorschläge aus dem Elfenbeinturm, sondern eine Politik, die die Leistungsträger entlastet, die Kaufkraft stärkt und die Pensionen sichert. Die FPÖ steht als einzige Kraft konsequent an der Seite der arbeitenden Menschen und unserer Pensionisten. Ein Systemwechsel und eine Politik mit Hausverstand, die die Interessen der eigenen Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt, wird es nur mit uns Freiheitlichen und einem Volkskanzler Herbert Kickl geben.“

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