• 23.10.2026, 13:41:32
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Bundesjugendvertretung zum BMLV-Jugendmonitor: Jugendliche sehen keinen Bedarf einer Grundwehrdienst-Verlängerung

54 Prozent der Befragten finden sechs Monate Grundwehrdienst nicht zu kurz. BJV fordert, die Meinung junger Menschen zu berücksichtigen, und lehnt eine längere Verpflichtung ab.

Wien (OTS) - 

Das Bundesministerium für Landesverteidigung hat heute seinen „Jugendmonitor 2026“ präsentiert. Ein Ergebnis zeigt: 54 Prozent der befragten Jugendlichen finden, dass sechs Monate Grundwehrdienst nicht zu kurz sind. Bei den 17- und 18-Jährigen sind es 60 Prozent. Für die Bundesjugendvertretung (BJV) ist das ein weiteres Signal an die Politik, die Stimmen junger Menschen bei der Wehrdienstreform ernst zu nehmen und von einer Ausweitung der Verpflichtung junger Menschen abzusehen.

„Jetzt zeigt auch der Jugendmonitor des Bundesheeres, dass mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen eine sechsmonatige Verpflichtung für ausreichend hält. Wir appellieren daher an die Regierung, die derzeit geplante Ausweitung des Wehrdienstes nicht umzusetzen. Stattdessen muss weiterhin in eine bessere Ausbildung und in bessere Rahmenbedingungen für Grundwehrdiener investiert werden“, sagt die BJV-Vorsitzende Anna Schwabegger.

Die konsequente Attraktivierung des Grundwehrdienstes ist aus Sicht der BJV der richtige Weg, um junge Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Dazu zählen insbesondere eine qualitativ hochwertige und praxisnahe Ausbildung, eine bessere Entlohnung sowie die stärkere Anerkennung der erworbenen Qualifikationen.

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Bundesjugendvertretung
Kristina Veraszto
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01 214 44 99 - 18 // 0676 880 11 1135
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