- 23.10.2026, 11:58:02
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Staatspreis für Wissenschaftspublizistik 2026 geht an Eva Stanzl
Förderungspreis an Katharina Kropshofer – Anerkennungspreis an Gerald Heidegger
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner hat gestern im Rahmen eines Festaktes im Bundeskanzleramt den Österreichischen Staatspreis für Wissenschaftspublizistik an Eva Stanzl, Wissenschaftsredakteurin der Wiener Zeitung, verliehen. Den Förderungspreis erhielt Katharina Kropshofer, Leiterin des Ressorts Natur bei der Wiener Wochenzeitung Falter. Mit dem Anerkennungspreis wurde ORF-Journalist Gerald Heidegger ausgezeichnet.
„In einer Zeit, in der Desinformation und Fake News zunehmend Raum greifen, braucht es Journalistinnen und Journalisten, die Wissenschaft prüfen, einordnen und verständlich machen. Eva Stanzl, Katharina Kropshofer und Gerald Heidegger stehen für Fakten, für Evidenz und für den Mut, sich mit schwierigen Fragen auseinanderzusetzen. Gerade eine wehrhafte Demokratie braucht Wissenschaftsjournalismus, der Wissen zugänglich macht und zum Weiterdenken anregt“, so Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner.
Eva Stanzl ist Wissenschaftsredakteurin bei der Wiener Zeitung und überdies seit 2018 Vorstandsvorsitzende im Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen Österreichs. Die Jury würdigt ihre herausragende journalistische Arbeit und hebt insbesondere ihre Fähigkeit hervor, mit ihren Beiträgen ein jüngeres Publikum anzusprechen. Darüber hinaus setzt sich Stanzl seit vielen Jahren ehrenamtlich und mit großem Engagement für den Wissenschaftsjournalismus ein.
Katharina Kropshofer leitet das Ressort Natur der Wiener Wochenzeitung Falter. Sie erhält den Förderungspreis für ihr besonderes Engagement für den Klimaschutz. Die Jury hebt zudem ihren Einsatz für Inklusion im Journalismus und ihre journalistische Kompetenz hervor.
Gerald Heidegger leitet das Ressort Zeitgeschehen bei ORF Wissen. Die Jury würdigt seine intensive Auseinandersetzung mit der Wiener Staatsoper und die dabei entwickelte Expertise. Besonders hervorgehoben werden die hohe Qualität seiner Arbeit, nicht zuletzt bei ORF Topos, sowie seine neuen Zugänge im Wissenschaftsjournalismus.
Der Österreichische Staatspreis für Wissenschaftspublizistik wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vom BMFWF vergeben und ist mit 6.000 Euro dotiert. Für den Förderungspreis beträgt die Dotation 3.000 Euro, für den Anerkennungspreis 2.500 Euro. Insgesamt gab es diesmal 26 Bewerbungen. Der Jury im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung gehören an: Katharina Häckel-Schinkinger (BMFWF, Vorsitz), Tanja Traxler (Staatspreisträgerin 2024), Verena Ahne (Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalist:innen), Sigrid Stagl (Wissenschaftlerin des Jahres) sowie Nikolaus Koller (Österreichische Medienakademie).
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: [email protected]
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