• 22.10.2026, 12:42:34
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Schwarz/Grüne zu COIN 2.0-Studie: Kein Klimaschutz kostet mehrere Milliarden jährlich

Grüne fordern Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen

Wien (OTS) - 

„Kein Klimaschutz kostet am meisten – das ist nicht einfach nur dahingesagt, sondern das zeigt auch wieder einmal eine aktuelle Studie. Im Schnitt der Jahre 2017 bis 2024 entstanden jährlich rund eine Milliarde Euro direkte Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und in der Landwirtschaft. Rechnet man Todesfälle durch Hitze und Naturgefahren dazu, ergeben sich laut der COIN 2.0-Studie durchschnittliche Kosten von 3,7 Milliarden Euro jährlich. All das sind also Auswirkungen, die uns jedes Jahr Milliarden kosten“, hält Jakob Schwarz, Budgetsprecher der Grünen, fest.

„Auch wenn die Bundesregierung es nicht wahrhaben möchte und zuletzt den ‚Schutz‘ sogar aus dem ‚Klimaschutzgesetz‘ gestrichen hat: Die Klimakrise ist da und sie war auch schon die letzten Jahre teilweise extrem spürbar. Das Hochwasser 2024 im Osten und der Lawinenwinter 2018/19 im Westen Österreichs kommen uns zum Beispiel besonders teuer zu stehen. Allerspätestens bei solchen Zahlen sollte klar sein, dass wir dringend mehr Klimaschutz brauchen“, so Schwarz.

Gerade deshalb bräuchte es jetzt ein wirkungsvolles Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Klimazielen. „Die Regierung hat beim Klimaschutz den Rückwärtsgang eingelegt. Die Budgetsanierung ist großteils ein kurzsichtiges Sparen bei Klimaschutzmaßnahmen. Jetzt wird bei Zukunftstechnologien und Energieunabhängigkeit gespart – in Zukunft explodieren dafür die Kosten. Das zeigt sich auch beim zahnlosen Klimagesetz. Die Regierung setzt damit die Zukunft unserer Kinder und Enkel aufs Spiel. Denn zu den Schäden aus Extremwetterereignissen drohen uns in Zukunft EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Das ist nicht nur ungerecht, sondern fahrlässig.“

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