- 21.10.2026, 15:42:32
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Grüne zu Pitztaler Gletscher: Traurige Bilder, die uns das Herz brechen – es braucht konsequenten Gletscherschutz
Neßler und Hammer: Drohende Verschlechterung der UVP wäre ein Wahnsinn
„Diese Bilder tun weh: Wenn schweres Gerät in einer Gletscherlandschaft auffährt, ausgerechnet dort, wo die Folgen der Klimakrise besonders deutlich sichtbar sind, dann ist das ein trauriges und alarmierendes Bild“, sagt Barbara Neßler, Tourismussprecherin der Grünen.
„Diese Bilder sind auch ein Sinnbild dafür, wie wir mit unserer Lebensgrundlage umgehen. Wir versuchen, den Skibetrieb in einer Landschaft aufrechtzuerhalten, die sich durch die Erderhitzung dramatisch verändert. Die Gletscher auszupressen wie eine Zitrone wird nicht ewig funktionieren. Wir brauchen auch langfristig Anpassungen im Tourismus für veränderte Bedingungen“, betont Neßler.
„Unsere Gletscher sind einzigartige Naturjuwele und zentrale Bestandteile sensibler alpiner Ökosysteme. Sie prägen unsere Landschaft, bieten spezialisierten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und sind wichtig für unseren Wasserhaushalt. Wenn diese Naturräume verschwinden, verlieren wir etwas, das sich nicht wiederherstellen lässt. Dass wir solche Bilder immer häufiger sehen könnten, muss ein Weckruf sein. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass immer massivere technische Eingriffe in unsere Gletscherlandschaften notwendig werden, um den Skibetrieb aufrechtzuerhalten“, sagt Lukas Hammer, Umweltsprecher der Grünen.
Hammer und Neßler fordern deshalb auch ein klares Signal von der Bundesregierung: „Während unsere Gletscher unter der Erderhitzung massiv leiden, droht auf Bundesebene eine Verschlechterung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Das wäre ein Wahnsinn. Gerade bei Eingriffen in besonders sensible Naturräume brauchen wir eine starke Umweltprüfung und klare Schutzstandards – und nicht weniger Kontrolle und schwächere Umweltauflagen. Wir müssen unsere Natur besser schützen, statt die Hürden für Eingriffe weiter abzusenken.“
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