• 21.10.2026, 13:34:03
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Grüne/Götze: Milliardengrab A26 in Linz wird immer tiefer – was droht uns erst beim Lobautunnel?

Minister Hanke verbetoniert lieber Milliarden in den Bau neuer Straßen statt in Öffis zu investieren

Wien (OTS) - 

„Das Milliardengrab A26 in Linz wird immer tiefer: Weitere knapp 120 Millionen Euro kommen nun dazu, die Gesamtkosten steigen auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 waren ursprünglich rund 500 Millionen Euro veranschlagt worden. Das zeigt einmal mehr: Dieses Projekt ist ein Fass ohne Boden und verkehrspolitisch von gestern. Jeder Euro, der hier zusätzlich versenkt wird, fehlt für Öffis und Klimaschutz. Doch die Regierung und Verkehrsminister Hanke betonieren weiter vor sich hin und buttern Unsummen in Projekte aus dem vergangenen Jahrhundert. Da fragt man sich wirklich, welche Kosten Minister Hanke den Menschen erst beim Lobautunnel aufbürden wird“, sagt Elisabeth Götze, Verkehrssprecherin der Grünen.

„Die Menschen in Linz brauchen selbstverständlich eine Entlastung – und zwar so rasch wie möglich. Sie wollen weniger Stau vor der Haustür, weniger Lärm und mehr Lebensqualität. Internationale Erfahrungen und großangelegte Studien belegen, dass neue Straßen zusätzlichen Verkehr erzeugen. Verkehrsminister Hanke fantasiert aber weiterhin von immer mehr neuen Straßen – und löst damit Staus nicht dauerhaft, sondern betoniert damit lediglich neue Verkehrsströme. Den Menschen, die jeden Tag im Stau stehen oder unter Verkehrslärm leiden, hilft das nicht. Das ist verkehrspolitisch ein Konzept aus dem vergangenen Jahrhundert", so Götze.

Diese 1,3 Milliarden Euro, die hier in Linz verbetoniert werden, könnte man definitiv sinnvoller verwenden. „Öffi-Preise steigen immer weiter an, aktuell erhöht etwa Wien wieder die Preise. Es braucht endlich eine Öffi-Preisbremse, um die Menschen, die täglich mit Bus und Bahn unterwegs sind, zu entlasten. Was es ganz sicher nicht braucht: noch viel mehr Geld für Straßenbauprojekte aus dem vergangenen Jahrhundert“, bekräftigt Götze abschließend.

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