- 21.10.2026, 13:04:02
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SPÖ-Regner: Qualifizierte Fachkräfte fallen nicht vom Himmel!
EU-Parlament fordert Aufwertung der Lehre und ein Recht auf kostenlose Weiterbildung während der Arbeitszeit
Das Europäische Parlament hat heute in Straßburg mit 504 Stimmen seinen Bericht zur beruflichen Aus- und Weiterbildung angenommen. Darin fordern wir die Europäische Kommission unter anderem auf, ein individuelles Recht auf Weiterbildung einzuführen, das während der Arbeitszeit und für die Beschäftigten kostenlos gilt, wie es auch der Draghi-Bericht zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit vorschlägt. Außerdem soll die Berufsbildung aufgewertet werden. SPÖ-EU-Abgeordnete und Mitglied des Beschäftigungsausschusses Evelyn Regner erwartet sich nun einen konkreten Vorschlag der Europäischen Kommission, die ihre Strategie zur Berufsbildung Anfang November vorlegen will: „Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant. Ob durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz oder den ökologischen Wandel, in vielen Berufen werden neue Fähigkeiten gebraucht. Wir dürfen die Beschäftigten dabei nicht im Regen stehen lassen. Wer sich beruflich weiterentwickeln muss, um Schritt zu halten, soll dafür nicht die eigene Freizeit oder das eigene Geld opfern müssen. Lebenslanges Lernen darf kein Privileg für jene sein, die es sich leisten können. Weiterbildung muss allen Beschäftigten in allen Lebenslagen offenstehen und zugutekommen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass sie tatsächlich neue Chancen eröffnet, etwa für die berufliche Entwicklung, für faire Beschäftigungsmöglichkeiten und für mehr Sicherheit im Job“, betont Regner. ****
Regner unterstreicht außerdem die Bedeutung einer starken beruflichen Ausbildung. „Wir brauchen unterschiedliche Bildungswege, die jungen Menschen echte Perspektiven bieten. Die Lehre muss gesellschaftlich und wirtschaftlich stärker anerkannt werden. Dazu gehören hochwertige Ausbildungsplätze, faire Bezahlung und gute Ausbildungsbedingungen. Und Weiterbildung darf nicht mit dem Ende der Ausbildung aufhören. Deshalb braucht es dieses Recht auf Weiterbildung. Denn die Verantwortung dafür darf nicht allein auf den Schultern der Arbeitnehmer:innen lasten. Vor allem die Unternehmen, die von gut ausgebildeten Fachkräften profitieren, müssen ihren fairen Beitrag leisten und stärker in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten investieren.“ (Schluss) ff
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