- 21.10.2026, 12:20:02
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FPÖ – Belakowitsch: „Liberalisierung von Ladenöffnungszeiten ist ein Anschlag auf Familien und Kleinunternehmer!“
Freiheitliche fordern konsequenten Schutz des Sonntags als Familientag und warnen vor Preissteigerungen und einem Vernichtungskampf gegen kleine Betriebe
Als „einen komplett unnötigen Eingriff in unser Familienleben und unser soziales Gefüge“ kritisierte heute die FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Arbeits- und Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch die neuerlich entfachte Debatte um eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. „Während die Systemparteien der Verlierer-Koalition medienwirksam ein Scheingefecht um die Sonntagsöffnung lieferten, werden die wahren Sorgen der Bürger, Arbeitnehmer und kleinen Unternehmer völlig ignoriert. Das zeigt einmal mehr, wie weit ÖVP, SPÖ und NEOS von der Lebensrealität der Österreicher entfernt sind.“
„Die FPÖ ist die einzige Partei, die konsequent für den Schutz des Sonntags als Ruhetag für die Familie und unsere Traditionen eintritt. Für uns ist und bleibt der Sonntag ein ‚Tag für Familie, Freunde und Traditionspflege‘. An dieser Grundhaltung werden wir nicht rütteln. Wer ernsthaft glaubt, dass die Menschen plötzlich mehr Geld in der Tasche haben, nur weil die Geschäfte länger geöffnet sind, lebt in einem neoliberalen Traumland. In Wahrheit wird der gleiche Umsatz auf mehr Tage verteilt, was die Personalkosten und am Ende die Preise für die Konsumenten in die Höhe treibt. Das ist eine Verlustsituation für alle, außer für die großen internationalen Konzerne“, so Belakowitsch weiter.
„Unsere Klein- und Mittelbetriebe können mit der Personal- und Finanzmacht großer Ketten nicht mithalten. Selbst wenn der Eigentümer am Sonntag selbst im Geschäft steht, ist diese Dauerbelastung nicht tragbar. Die angebliche Freiwilligkeit ist eine Farce – in Wahrheit würde ein Zwangssystem durch die Hintertür geschaffen, bei dem jene bestraft werden, die ihre verdiente Zeit mit der Familie verbringen wollen. Eine weitere Ausweitung ist schlichtweg nicht notwendig“, erklärte Belakowitsch.
„Anstatt bestehende Schlupflöcher zu schließen, will man diese legalisieren. Besonders im roten Wien erleben wir, wie bestimmte Supermarktbetreiber mit angeschlossener Gastronomie die Sonntagsruhe dreist umgehen. Hier sind die Behörden gefordert, endlich Recht und Gesetz durchzusetzen, anstatt alle ehrlichen Unternehmer und Arbeitnehmer mit einer generellen Öffnung zu bestrafen“, forderte Belakowitsch und stellte abschließend klar: „Die FPÖ ist und bleibt ein Schutzschild für die Familien, die Arbeitnehmer und unsere heimischen Betriebe. Wir fordern ein sofortiges Ende dieser Debatte und ein klares Bekenntnis zur Sonntagsruhe!“
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