• 21.10.2026, 10:05:02
  • /
  • OTS0060

FPÖ – Hammerl: „37.000 Industriearbeitsplätze verloren und Regierung plant schon die nächste Milliardenbelastung!“

Bis zu 2,2 Milliarden Euro Mehrkosten durch EEG-V – Hammerl fordert sofortigen Stopp des Gesetzes und Abschaffung des nationalen Klimaziels 2040

Wien (OTS) - 

„Über 37.000 Industriearbeitsplätze sind seit 2023 bereits verloren gegangen, jeder vierte Industriebetrieb denkt über eine Verlagerung ins Ausland nach und die schwarz-rot-pinke Regierung hat offenbar nichts Besseres zu tun, als die Produktion in Österreich noch weiter zu verteuern. Die neuesten Berechnungen bestätigen einmal mehr unsere freiheitlichen Warnungen. Das geplante Erneuerbare-Energien-Gesetz-Verkehr muss gestoppt und das nationale Klimaneutralitätsziel 2040 gestrichen werden. Unsere Industrie braucht endlich eine Senkung der Energie- und Standortkosten statt immer neuer Belastungen durch ideologiegetriebene Klimavorgaben“, forderte heute FPÖ-Industriesprecher NAbg. Paul Hammerl.

Die aktuellen Berechnungen des Forschungsinstituts Economica prognostizieren für 2035 durch den österreichischen Klimasonderweg jährliche Mehrkosten von rund 2,2 Milliarden Euro für die heimischen Unternehmen. Allein Diesel könnte sich gegenüber dem europäischen Referenzpfad um bis zu 95 Cent pro Liter verteuern. „Unsere Industrie steht im internationalen Wettbewerb und kann diese zusätzlichen Milliardenkosten nicht einfach auf ihre Kunden überwälzen. Die Folge sind verlorene Aufträge, ausbleibende Investitionen und weitere Produktionsverlagerungen ins Ausland. Am Ende verlieren wir Arbeitsplätze und Wohlstand, während die Produktion samt CO2-Ausstoß anderswo stattfindet“, warnte Hammerl.

„Während ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer bei jeder Gelegenheit von der Stärkung des Industriestandorts spricht, trägt seine Regierung gleichzeitig Gesetze mit, die genau diesen Standort immer weiter schwächen. Das ist die ganze Widersprüchlichkeit dieser Regierungspolitik. Auf Pressekonferenzen wird wohl die Wettbewerbsfähigkeit beschworen, während mit immer neuen Klimavorgaben die Produktionskosten in die Höhe getrieben werden. Wer unsere Betriebe mit immer neuen Belastungen aus dem Land treibt, braucht sich über die fortschreitende Deindustrialisierung nicht zu wundern“, kritisierte Hammerl.

„Österreich muss endlich aufhören, beim Klimaschutz zehn Jahre vor der EU ins Ziel kommen zu wollen und dafür unsere wirtschaftliche Substanz aufs Spiel zu setzen. Wir brauchen Industriearbeitsplätze statt Klimamusterschüler und Produktionsstandorte statt immer neuer Belastungsrekorde“, betonte Hammerl.

Rückfragen & Kontakt

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel