- 20.10.2026, 13:51:32
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Kircher: Hochgeschwindigkeitsnetz in Europa auf Schiene bringen
Bessere grenzüberschreitende Verbindungen, einheitliche Standards, zuverlässige Finanzierung
"Das Reisen mit dem Zug soll grenzüberschreitend einfacher, schneller und günstiger werden. Dafür müssen wir den Ausbau der Infrastruktur beschleunigen, grenzüberschreitende Engpässe beseitigen, nationale regulatorische Hürden endlich wirklich abbauen und das Hochgeschwindigkeitsbahnnetz in Europa auf Schiene bringen. Der Ausbau des Bahnnetzes und starke und wettbewerbsfähige Bahnunternehmen haben unmittelbaren Nutzen für die Menschen in Europa", sagt Sophia Kircher, stv. Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Europaparlament und EVP-Chefverhandlerin über den Forderungskatalog für ein leistungsfähiges europäisches Hochgeschwindigkeitsbahnnetz nach der heutigen Plenarabstimmung.
"Hochgeschwindigkeitszüge dürfen nicht an nationalen Grenzen ausgebremst werden. Die EU und die Mitgliedstaaten müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und sicherstellen, dass wichtige grenzüberschreitende Projekte nicht an fehlenden Mitteln oder mangelnder Abstimmung scheitern. Entscheidend ist auch, dass nicht nur die großen Metropolen profitieren, sondern auch wichtige Regionen und Wirtschaftsstandorte besser angebunden werden", betont Kircher.
"Zugleich braucht Europa eine starke Bahnindustrie. Gemeinsame Standards und abgestimmte Beschaffungsanforderungen können Kosten senken, Innovation erleichtern und die europäische Industrie im internationalen Wettbewerb stärken", sagt Kircher. “Ein fairer Zugang zu Schienenwegen, Werkstätten und anderen Serviceeinrichtungen kann den Markteintritt neuer Anbieter erleichtern. Mehr Wettbewerb kann dazu beitragen, zusätzliche Verbindungen und ein größeres Angebot für Reisende zu ermöglichen.”
"Gerade für Österreich ist die Vernetzung mit den europäischen Nachbarstaaten von zentraler Bedeutung. Grenzüberschreitende Bahnprojekte müssen gemeinsam geplant und konsequent umgesetzt werden. Dazu gehört auch, Engpässe entlang wichtiger europäischer Verkehrskorridore zu beseitigen und die Anbindung an unsere Nachbarländer zu verbessern", schließt Kircher. (Schluss)
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