• 20.10.2026, 12:32:02
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FPÖ – Berger: „Börsen-Gag ‚Zukunftsdepot‘ verhöhnt Familien – Verlierer-Ampel lebt im absoluten Elfenbeinturm!“

FPÖ-Familiensprecherin fordert sofortige Entlastung und Rücknahme der Kürzungen bei der Familienbeihilfe statt zynischer Investment-Märchen für Neugeborene

Wien (OTS) - 

Scharfe Kritik übte heute die freiheitliche Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger an den von der Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS präsentierten Plänen für ein sogenanntes „Zukunftsdepot“ für Kinder. Angesichts der anhaltenden Teuerungswelle gehe dieses Investment-Modell, bei dem Familien bis zu 5.000 Euro jährlich in Fonds anlegen sollen, vollkommen an der Lebensrealität der österreichischen Bevölkerung vorbei.

„ÖVP, SPÖ und NEOS haben völlig den Bezug zum echten Leben verloren. Wie schon FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann NAbg. Herbert Kickl völlig richtig klargestellt hat, kämpfen unzählige Menschen in unserem Land aufgrund der massiven Teuerung tagtäglich ums wirtschaftliche Überleben und haben überhaupt kein Geld mehr zum Sparen übrig. In einer solchen Phase ein Banken-Förderprogramm namens ‚Zukunftsdepot‘ zu präsentieren, bei dem Eltern jährlich bis zu 5.000 Euro an der Börse veranlagen sollen, ist an Zynismus und Realitätsverweigerung nicht mehr zu überbieten! Wer am Monatsende nicht weiß, wie er den Einkauf, die Miete oder die Stromrechnung bezahlen soll, braucht keine Steuerzuckerln auf fiktive Kursgewinne, sondern sofortige Entlastung“, erklärte Berger.

Besonders verwerflich sei laut der FPÖ-Familiensprecherin der Umstand, dass das Regierungsmodell mit den 500 Euro Startgeld erst ab 2027 für Neugeborene gelte und die Kinder erst in 18 Jahren bei Volljährigkeit darauf zugreifen könnten, während die Koalition den Familien im Hier und Jetzt das Geld entziehe. Berger verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die automatische Inflationsanpassung wichtiger Leistungen wie der Familienbeihilfe für 2026 und 2027 ausgesetzt wurde.

„Während die ÖVP im Rahmen dieser Verlierer-Ampel medienwirksam 500 Euro Startgeld für das Jahr 2045 verspricht, hat genau diese Regierung die Valorisierung der Familienbeihilfe und des Kinderabsetzbetrags eiskalt gestrichen und verursacht damit heute massive Reallohnverluste bei unseren Familien! Das ist keine Zukunftsvorsorge, das ist ein Taschenspielertrick und ein familienpolitischer Raubzug. Man nimmt den Eltern heute hunderte Euro für Windeln, Lebensmittel und Schulsachen weg und vertröstet die Kinder auf einen Führerschein oder eine Wohnung in zwei Jahrzehnten. Diese linke und wirtschaftsfremde Showpolitik ist eine Verhöhnung jeder hart arbeitenden Familie in Österreich“, so Berger weiter.

Abschließend forderte die freiheitliche Familiensprecherin einen sofortigen Stopp dieser Symbolpolitik und echte Hilfe für die eigene Bevölkerung: „Unsere Familien stehen im Hier und Jetzt unter enormem finanziellem Druck. Sie brauchen kein gesperrtes Wertpapierdepot für die ferne Zukunft, sondern heute Luft zum Atmen! Wir Freiheitliche fordern die sofortige Rücknahme der kalten Kürzungen bei den Familienleistungen, ein echtes Familiensplitting und spürbare steuerliche Entlastungen. Nur mit der FPÖ gibt es eine Politik, die die Lebensrealität der Österreicher wieder in den Mittelpunkt stellt!“

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