• 20.10.2026, 10:38:33
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FPÖ – Hafenecker: „Angebliche ORF-Sparpläne sind reine Augenauswischerei und eine Verhöhnung der Zwangsgebührenzahler!“

Anstatt echter Reformen wälzt die ORF-Chefetage nur Alibi-Aktionen – FPÖ fordert mit ORF-Volksbegehren Abschaffung der Zwangsgebühr und eine Totalreform

Wien (OTS) - 

„Das ist doch nichts anderes als eine unglaubwürdige Farce“, so kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA, die medial kolportierten Sparpläne der ORF-Führung: „Sie sind so glaubwürdig wie das ORF-Programm selbst – nämlich gar nicht. Hier wird nur versucht, das schlechte Image des Zwangsgebührensenders irgendwie zu polieren. Was der ORF braucht, ist eine Totalreform und das Aus für jegliche Form der Zwangsfinanzierung, wie wir Freiheitliche sie mit unserem ORF-Volksbegehren fordern!“ Die Unterstützung des ORF-Volksbegehrens ist auf jedem Gemeindeamt oder digital über die Webseite des Innenministeriums mit der ID Austria möglich. Alle Informationen sind unter www.orf-volksbegehren.at zu finden.

„Dass ausgerechnet jene ORF-Chefetage, die mit über 700 Millionen Euro Einnahmen pro Jahr aus der ORF-Haushaltsabgabe nicht auskommt und die für die explodierenden Kosten und den aufgeblähten Apparat verantwortlich ist, nun den großen Sparmeister spielen will, ist an Zynismus nicht zu überbieten. Da macht sich der Bock zum Gärtner“, so Hafenecker. Die Ankündigung, die Zahl der ORF-Gagenkaiser mit Jahresgehältern über 170.000 Euro von 65 laut dem jüngsten Transparenzbericht auf 60 reduzieren zu wollen, sei geradezu lächerlich. „Das ist eine reine Alibi-Aktion, um die Zwangsgebührenzahler ruhigzustellen und den eigenen Privilegienstadl am Küniglberg ungestört weiterbetreiben zu können. Die unverschämten Gehälter einiger weniger werden marginal gekürzt, während der Wasserkopf und die Ineffizienz im System unangetastet bleiben“, kritisierte der FPÖ-Generalsekretär.

Für Hafenecker seien solche Scheinlösungen eine Verhöhnung der hart arbeitenden Menschen in Österreich, die Monat für Monat gezwungen würden, mit ihrer Haushaltsabgabe diesen Luxusapparat zu finanzieren: „Kosmetische Korrekturen beseitigen nicht das Grundübel, nämlich ein aufgeblähtes, politisch instrumentalisiertes und zwangsfinanziertes Mediensystem, das seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag längst vergessen hat. Daher bringt es nichts, hier PR-mäßig an ein paar Schrauben zu drehen. Der ganze ORF in seiner aktuellen Form muss neu gedacht werden. Ein modernes Medienunternehmen kann sich nämlich weder so viele Gagenkaiser leisten noch permanent gegen die Interessen der Zuschauer ansenden.“

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