- 19.10.2026, 13:20:03
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FPÖ – Schmiedlechner: „Auch Lagerhaus-Technikcenter Thomasberg in der Buckligen Welt schließt – Vorstand und Aufsichtsrat rücktrittsreif!“
Schmiedlechner: „Der Fisch fängt beim Kopf zu stinken an – Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze, während die Verantwortlichen an ihren Posten festhalten!“
„ÖVP und Bauernbund predigen seit Jahren Regionalität und die Stärkung des ländlichen Raums. Doch während die Funktionäre schöne Sonntagsreden halten, verschwinden Lagerhaus-Standorte und Arbeitsplätze. Jetzt steht auch die Schließung des Lagerhaus-Technikcenters Thomasberg fest!“, kritisiert FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner. Besonders empörend sei die Informationspolitik: „Öffentlich wurde lediglich von einer Konzentration auf das Tankstellengeschäft gesprochen. Warum wurde die Schließung des Technikcenters nicht klar kommuniziert? Was soll hier noch alles unter den Teppich gekehrt werden? Welche weiteren Standorte stehen auf der Streichliste? Mit jedem geschlossenen Standort verliert der ländliche Raum Arbeitsplätze, Dienstleistungen und ein Stück seiner wirtschaftlichen Infrastruktur. Was einmal zugesperrt ist, kommt so schnell nicht wieder!“
Der Fisch fängt beim Kopf zu stinken an – Vorstand und Aufsichtsrat sollen zurücktreten!
Schmiedlechner nimmt die genossenschaftlichen Verantwortungsträger ins Visier, darunter Peter Stangl, Johann Mayrhofer, Martina Karnthaler und Ernestine Hadl. „Aufsicht heißt aufpassen und nicht wegschauen! Wer über Jahre Verantwortung trägt, muss sich an den Ergebnissen messen lassen. Für mich ist angesichts dieser Entwicklung der gesamte Vorstand und Aufsichtsrat rücktrittsreif. Ich fordere die Verantwortlichen auf, ihre Funktionen zurückzulegen!“
Die betroffenen Mitarbeiter, Bauern und Kunden hätten ein Recht auf eine Erklärung, wie es zu dieser Entwicklung kommen konnte und welche Maßnahmen zur Verhinderung der Schließungen gesetzt wurden.
„Geschäftsführer Harald Herber und operative Führung müssen Konsequenzen ziehen!“
Ausdrücklich nimmt Schmiedlechner auch Harald Herber, Geschäftsführer der Raiffeisen-Lagerhaus GmbH in Bruck an der Leitha, sowie die Regionalleiter und Spartenleiter in die Pflicht. „Herr Herber, warum verlieren Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze, während auf der Führungsebene offenbar alles beim Alten bleibt? Welche Fehlentscheidungen wurden getroffen? Wer trägt dafür die Verantwortung und warum gibt es für die zuständigen Führungskräfte keine erkennbaren Konsequenzen?“
Schmiedlechner fordert eine umfassende Überprüfung der operativen Führung und ihrer Entscheidungen. „Es kann nicht sein, dass Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, während jene, die möglicherweise gravierende Managementfehler begangen haben, einfach weitermachen. Werden Fehlentscheidungen nachgewiesen, müssen die verantwortlichen Geschäftsführer, Regionalleiter und Spartenleiter ihre Funktionen verlieren. Personelle Konsequenzen dürfen nicht bei den einfachen Beschäftigten enden!“
Wurden Standorte schlechtgerechnet, um Immobilien zu versilbern?
Auch die wirtschaftlichen Grundlagen der Schließungen müssten unabhängig geprüft werden, fordert Schmiedlechner: „Wurden Umsätze, Kosten oder Erträge zwischen Standorten verschoben? Sind die ausgewiesenen Verluste tatsächlich dort entstanden, wo jetzt zugesperrt wird? Und werden möglicherweise wirtschaftlich lebensfähige Standorte geschlossen, weil ihre Grundstücke und Immobilien besonders lukrativ verkauft werden könnten?“
Peter Schmiedlechner verlangt die Offenlegung der Standortergebnisse, internen Verrechnungen, Immobilienbewertungen und möglicher Verkaufspläne: „Bevor funktionierende regionale Strukturen unwiederbringlich verloren gehen, muss ausgeschlossen werden, dass Standorte auf dem Papier schlechtgerechnet werden, um anschließend ihre Immobilien zu versilbern!“
Regionalität darf keine leere ÖVP-Wahlkampfparole sein!
Auch die ÖVP Niederösterreich müsse erklären, welchen Stellenwert die regionale Versorgung und die Sicherung von Arbeitsplätzen tatsächlich hätten. Schmiedlechner fordert ein nachvollziehbares Standortkonzept, eine unabhängige Prüfung der wirtschaftlichen Entscheidungen und konkrete Verhandlungen zur Erhaltung wirtschaftlich lebensfähiger Standorte. Für unvermeidbare Kündigungen müsse es einen umfassenden Sozialplan mit fairen Abfertigungen und Unterstützung für die betroffenen Mitarbeiter geben.
Abschließend stellt FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner klar: „Die Mitarbeiter haben ihre Arbeit gemacht, die Bauern und Kunden dem Lagerhaus jahrzehntelang die Treue gehalten. Jetzt sollen ausgerechnet sie die Zeche bezahlen? Der gesamte Vorstand und Aufsichtsrat sollte zurücktreten. Und wenn sich Managementfehler bestätigen, müssen auch Geschäftsführer, Regionalleiter und Spartenleiter persönlich die Konsequenzen tragen. Wer Verantwortung übernimmt, muss auch dafür geradestehen – statt andere für seine Entscheidungen bezahlen zu lassen!“
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