• 19.10.2026, 10:19:32
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FPÖ – Hammerl: „Regierung spart CO₂, indem sie unsere Industrie ruiniert!“

Sinkende Emissionen durch Produktionsrückgänge sind kein Klimaschutzerfolg, sondern wirtschaftspolitische Selbstzerstörung – Über 37.000 Industriearbeitsplätze bereits verloren

Wien (OTS) - 

„Österreichs CO₂-Ausstoß sinkt, weil unsere Industrie immer weniger produziert. Was die Klimapolitik als Erfolg verbucht, ist in Wahrheit der schleichende Niedergang unseres Industriestandorts. Fabriken schließen oder reduzieren ihre Produktion, Arbeitsplätze gehen verloren und die Wertschöpfung wandert ins Ausland ab. Das ist kein Klimaschutz, das ist reine Deindustrialisierung!“, kritisierte heute FPÖ-Industriesprecher NAbg. Paul Hammerl die aktuellen Zahlen der Statistik Austria.

Demnach sind die fossilen CO₂-Emissionen 2024 um 4,3 Prozent gesunken, in der Wirtschaft um 4,2 Prozent. Als wesentliche Gründe nennt Statistik Austria ausdrücklich die schwache Wirtschaftsleistung und die rückläufige Industrieproduktion.

„Die Bilanz dieser ideologiegetriebenen Klima- und Energiepolitik ist verheerend. Über 37.000 Industriearbeitsplätze sind laut Industriellenvereinigung in den vergangenen drei Jahren bereits verloren gegangen. Jeder vierte Industriebetrieb denkt darüber nach, Teile seines Unternehmens ins Ausland zu verlagern. Und führende Analysten warnen vor weiteren massiven Arbeitsplatzverlusten durch die überzogenen Klimaziele. Die Regierung feiert sinkende Emissionen, während unserer Industrie die Luft zum Atmen ausgeht!“, so Hammerl.

Besonders absurd sei, dass durch Produktionsverlagerungen global nicht weniger CO₂ ausgestoßen werde: „Wenn unsere Betriebe zusperren und künftig auf anderen Kontinenten unter viel schlechteren Umwelt- und Arbeitnehmerschutzstandards produziert wird, ist für das Weltklima nichts gewonnen. Österreich verliert aber Arbeitsplätze, Wohlstand und seine industrielle Zukunft.“

„Eine Klimapolitik, deren Erfolg darin besteht, dass immer weniger produziert wird, ist gescheitert. Statt unsere Betriebe mit CO₂-Steuern, Emissionshandel und unbezahlbaren Energiepreisen aus dem Land zu treiben, braucht es endlich eine grundlegende Reform des CO₂-Handels, die Abschaffung der nationalen CO₂-Steuer und damit wettbewerbsfähige Energiepreise. Österreich muss wieder Industrieland werden und darf nicht zum Freilichtmuseum einer gescheiterten Klimapolitik verkommen“, forderte Hammerl abschließend.

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