- 18.10.2026, 09:08:02
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BMF warnt vor betrügerischen Nachrichten, Fake-Anrufen und gefälschten Webseiten
Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten Nachrichten, Fake-Anrufen und gefälschten Webseiten an persönliche Daten von Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmerinnen und Unternehmern zu gelangen und diese zur Überweisung von Geldbeträgen zu verleiten.
Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt erneut vor einer zunehmenden Professionalität der Internetkriminalität und einer steigenden Anzahl von Betrugsversuchen, welche über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media und über gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline sowie unter Verwendung von gefälschten Bescheiden erfolgen. Die Internetbetrüger bedienen sich dabei immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie zB dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:
- anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen
- ausstehender Antrag auf den Klimabonus
- erforderliche Bestätigung zur Ausbezahlung der Familienbeihilfe
- verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline
- offene Forderungen und drohende Pfändungen
- erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen
- notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen
Beispiele solcher gefälschten Nachrichten:
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[BMF]
Ihre FinanzOnline-ID läuft am 12/09/2026 ab.
Verlängern unter Link
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Guten Tag,
Anträge gehen im Alltag schnell unter — das ist völlig verständlich. Für Ihren Hauptwohnsitz in Österreich liegt allerdings noch kein Antrag auf den Klimabonus 2026 vor, und die Frist rückt näher. Dabei handelt es sich um eine direkte Rückerstattung aus den Einnahmen der CO₂-Bepreisung, die grundsätzlich allen in Österreich gemeldeten Personen zusteht.
Wie viel Sie erhalten, hängt von Ihrer Wohngemeinde und der dortigen Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ab - konkret sind das 145 bis 400 Euro. Für Personen unter 18 Jahren kommt die halbe Regionalstufe noch obendrauf.
Die Auszahlung läuft direkt über das bei uns hinterlegte Bankkonto. Bevor Sie den Antrag absenden, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, ob Ihre Kontodaten noch aktuell und korrekt gespeichert sind.
Voraussetzungen auf einen Blick:
Hauptwohnsitz in Österreich erforderlich
Antragsfrist: 31. Dezember 2026
Jetzt Antrag stellen
Sie werden zur offiziellen Antragsstelle des BMF weitergeleitet.
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Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,
In den letzten Wochen haben wir leider eine Zunahme von Fällen festgestellt, bei denen persönliche Daten missbraucht wurden, um staatliche Unterstützungsleistungen für Familien unrechtmäßig zu beantragen oder umzuleiten.
Konkret haben wir beobachtet, dass in einigen Fällen die finanzielle Hilfe an fremde Konten überwiesen wurde. Dies hatte zur Folge, dass mehrere berechtigte Haushalte die ihnen zustehenden Zahlungen in diesem Monat nicht erhalten haben.
Um weitere Unregelmäßigkeiten zu verhindern, bitten wir Sie: Bitte überprüfen Sie noch heute Ihre persönlichen Daten und Ihre hinterlegten Kontoinformationen. Sollten Ihre Angaben unvollständig sein oder nicht bis zum Ende dieser Woche bestätigt werden, können wir die künftigen Überweisungen leider nicht mehr garantieren.
Die Überprüfung dauert nur wenige Minuten und hilft uns, Ihre Ansprüche effektiv zu schützen. Bitte nutzen Sie den folgenden Link, um den Vorgang abzuschließen:
[Jetzt Daten überprüfen und sichern]
Dieser Link ist für Sie persönlich bestimmt und bis zum Monatsende gültig.
Bundesministerium für Finanzen, Wien
Dies ist eine automatische Nachricht.
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Das BMF betont, dass es sich hierbei um Betrugsversuche handelt und die versendeten Nachrichten, Webseiten und Anhänge Fälschungen darstellen!
Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger sowieUnternehmerinnen und Unternehmer niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf. Informationen zur Amtssignatur und zur Verifizierung amtssignierter Schriftstücke finden Sie auf der Webseite des BMF.
Daher gilt: Wenn Sie Nachrichten mit ähnlichen Inhalten oder Anrufe mit ähnlichen Aufforderungen erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch.
- Folgen Sie in keinem Fall den Anweisungen!
- Geben Sie niemals persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
- Klicken Sie in Nachrichten keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
- Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen und solche Anrufe sofort zu beenden!
- Seien Sie vorsichtig und hinterfragen und prüfen Sie stets die Plausibilität und die Echtheit solcher Nachrichten und Anrufe!
- Eruieren Sie im Zweifel immer die offizielle Telefonnummer der vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf durchgeführt hat, und führen Sie einen Rückruf durch.
Detaillierte Warnmeldungen zu den aktuellen Betrugsmaschen im Namen des BMF finden Sie auf der unabhängigen Informationsplattform Watchlist Internet.
Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie in unserem Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download (PDF, 3 MB) bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
(+43 1) 514 33 501 036
[email protected]
http://www.bmf.gv.at
Johannesgasse 5, 1010 Wien
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