- 16.10.2026, 15:32:32
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Generationenwechsel mit Plan: Erster Jahrgang von „NextGen4Austria“ erfolgreich abgeschlossen
Junge Wirtschaft setzt auf gezielte Vorbereitung der nächsten Unternehmergeneration –Bewerbungen für den nächsten Lehrgang sind bis 27. November 2026 möglich
Mit der heutigen Zertifikatsverleihung im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) geht der erste Durchgang von „NextGen4Austria“ erfolgreich zu Ende. Die Bedeutung solcher Initiativen ist angesichts des bevorstehenden Generationenwechsels in Österreichs Wirtschaft groß: In den kommenden Jahren stehen zehntausende Unternehmen vor einer potenziellen Übergabe. Erfolgreiche Betriebsnachfolgen sichern damit nicht nur den Fortbestand bestehender Unternehmen, sondern auch Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die wirtschaftliche Substanz in den Regionen.
JW-Eugster: Betriebsnachfolge ist zentrale Zukunftsfrage für den Wirtschaftsstandort
„Betriebsnachfolge ist eine zentrale Zukunftsfrage für den Wirtschaftsstandort. Wer einen Betrieb übernimmt, startet nicht bei null, übernimmt aber vom ersten Tag an unternehmerische Verantwortung. Es gilt, Bewährtes weiterzuführen und gleichzeitig mit eigenen Ideen neue Impulse zu setzen. Dafür braucht es neben unternehmerischem Mut vor allem die richtige Vorbereitung“, betont Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.
Genau hier setzt NextGen4Austria an: Das gemeinsam vom BMWET und der Wirtschaftskammer Österreich initiierte Weiterbildungsprogramm geht auf eine Forderung der Jungen Wirtschaft zurück und bereitet angehende Nachfolger:innen gezielt auf die Herausforderungen einer Betriebsübernahme vor. Im Mittelpunkt stehen praxisnahes Wissen zu Strategie, Unternehmensbewertung, Finanzierung und rechtlichen Fragen sowie die persönliche Weiterentwicklung der Nachfolger:innen.
„Mit NextGen4Austria stärken wir die nächste Unternehmergeneration und geben ihr das notwendige Rüstzeug für eine erfolgreiche Betriebsübernahme mit. Gute Vorbereitung ist dabei eine wesentliche Voraussetzung. Gleichzeitig müssen aber auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stimmen. Wer einen Betrieb übernimmt, Arbeitsplätze sichert und unternehmerisches Risiko trägt, braucht ein Umfeld, das Investitionen und Weiterentwicklung ermöglicht. Dafür müssen wir den Zugang zu Finanzierung verbessern, steuerliche Belastungen reduzieren und bürokratische Hürden abbauen“, so Lukas Sprenger, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft.
Mit ihrer Nachfolgestrategie hat die Junge Wirtschaft dafür konkrete Vorschläge vorgelegt. „Jetzt geht es darum, die nächsten Schritte zu setzen und Hürden aus dem Weg zu räumen“, so Eugster und Sprenger abschließend.
Der zweite Durchgang von NextGen4Austria startet am 21. Jänner 2027. Bewerbungen sind bis 27. November 2026 online möglich unter: www.nextgen4austria.at
Weitere Informationen zur Nachfolgestrategie der Jungen Wirtschaft: https://www.wko.at/jw/nachfolgestrategie (PWK553)
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