- 16.10.2026, 13:38:32
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SPÖ-Silvan: Zwei-Klassen-Medizin zurückdrängen
Eine aktuelle IHS-Studie zeigt erneut, wie stark die Zwei-Klassen-Medizin in Österreich ausgeprägt ist: Privatpatient:innen bekommen häufig schneller einen Termin als Kassenpatient:innen. SPÖ-Gesundheitssprecher Rudolf Silvan kritisiert diese Praxis deutlich: „Wer Geld hat, wird vorgereiht. Wer eine E-Card hat, muss warten. Das ist eine untragbare Situation. Der Zugang zu medizinischer Versorgung darf nicht vom Einkommen abhängen.“ ****
Mit dem Gesundheitsreformfonds stellt die Bundesregierung jährlich 500 Millionen Euro für Verbesserungen im Gesundheitssystem bereit. Silvan betont, dass damit die Versorgung mit neuen Primärversorgungseinheiten ausgebaut wird. Derzeit gibt es 126, bis 2030 soll es 300 im ganzen Land geben. Und auch auf der Weiterentwicklung von 1450 sowie auf Telemedizin liege ein starker Fokus.
Silvan verweist darauf, dass die Ausgangslage, die die Bundesregierung im Gesundheitsbereich vorgefunden hat, denkbar schlecht war. Statt der versprochenen „Patientenmilliarde“ haben die Vorgängerregierungen unter FPÖ-Beteiligung mit der Kassenzerschlagung ein Milliardengrab hinterlassen: „Als Konsequenz warten die Leute heute zu lange auf ihren Arzttermin oder weichen auf Privatärzt:innen aus.“
„Unser Ziel ist, die Versorgung zu stärken und Wartezeiten zu verkürzen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen rasch die medizinische Hilfe bekommen, die sie brauchen, unabhängig vom Einkommen“, betont Silvan. (Schluss) eg/bj
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