- 16.10.2026, 12:22:32
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FPÖ – Haider: „Standortbedingungen für Automotive-Zulieferindustrie verbessern“
Technologieoffenheit, Bürokratieabbau und günstigere Energie sind Grundvoraussetzungen für Wettbewerbsfähigkeit
„Ich unterstütze vollinhaltlich die Forderungen der Automotive-Zulieferindustrie nach besseren Standortbedingungen“, erklärte der freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman Haider unter Verweis auf einen dazu gestern vorgelegten Forderungskatalog durch die ARGE Automotive Zulieferindustrie. Insbesondere Technologieoffenheit, Bürokratieabbau und günstigere Energie seien Grundvoraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit. „Das gilt natürlich nicht nur für diesen Bereich, sondern für die gesamte Industrie in Europa“, stellte Haider fest, der als Verkehrssprecher der Patriots-Fraktion im Europaparlament gerade die Revision des Verbrennerverbots an führender Stelle verhandelt.
Leider sei Europa als Industriestandort sowohl durch nationale Maßnahmen als auch Vorgaben der Europäischen Union zunehmend in seiner Existenz gefährdet. „An erster Stelle sind dabei das rein ideologisch motivierte Verbrennerverbot, die CO2-Bepreisung und überbordende Bürokratie zu nennen“, konkretisierte Haider.
Die negativen Auswirkungen dieser fatalen Politik seien zunehmend in ganz Europa erkennbar. Das zeige auch eine Studie des Fraunhofer Institutes vom Juli des Jahres in erschreckender Deutlichkeit: So würden bis 2040 rund 1,6 Millionen Arbeitsplätze allein in der Autoindustrie verloren gehen.
„Der Rückgang des Branchenumsatzes um fünf Prozent bei der heimischen Automotive-Zulieferindustrie sowie 3.000 weniger Beschäftigte sind klare Warnsignale“, stellte Haider fest. Leider würden diese Warnsignale sowohl in Österreich als auch in der EU bisher völlig ignoriert und der verheerende Politikkurs unverdrossen fortgesetzt und der europäischen Industrie schwerer Schaden zugefügt.
„Wir benötigen dringend eine radikale Politikwende, wenn wir unsere industriellen Grundlagen nicht völlig vernichten wollen. Es wäre sinnvoll, wenn die verantwortlichen Politiker auf die Branchenvertreter hören würden, statt ideologischen Hirngespinsten nachzulaufen“, forderte Haider abschließend.
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