• 16.10.2026, 09:41:03
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ArtTractor setzt bei der Classic Expo Salzburg ein starkes Zeichen für Hoffnung und Solidarität

Außergewöhnliches Projekt unterstützt die Österreichische Krebshilfe und macht vom 16. bis 18. Oktober auf der Classic Expo in Salzburg Halt

Außergewöhnliches Kunst- und Sozialprojekt von Johannes Habich
und Künstler Angelo Makula unterstützt die Österreichische
Krebshilfe und macht vom 16. bis 18. Oktober auf der Classic Expo in
Salzburg Halt.
Salzburg/Klagenfurt/Wien (OTS) - 

Ein ausgebrannter Traktor, der nicht mehr fahren kann, bewegt heute Menschen in ganz Österreich: Der ArtTractor, ein einzigartiges Kunst- und Sozialprojekt von Johannes Habich und Künstler Angelo Makula, gastiert von 16. bis 18. Oktober erstmals bei der Classic Expo im Messezentrum Salzburg. Besucherinnen und Besucher können das außergewöhnliche Kunstwerk in Halle 9 im Bereich des Hans-Peter Porsche Traumwerks erleben und gleichzeitig die Arbeit der Österreichischen Krebshilfe unterstützen.

Johannes Habich erhielt ihn als Dank einer Wiener Familie, nachdem er sich während der schweren Krebserkrankung ihres Sohnes Clemens besonders für diesen eingesetzt hatte. Trotz einer Überlebenschance von nur zehn Prozent besiegte Clemens den Krebs und wurde anschließend einer der erfolgreichsten österreichischen Bahnradsportler. Er gewann insgesamt 19 österreichische Meistertitel. Bereits zuvor hatte der Traktor ein schweres „Schicksal“ überstanden: Als das gepachtete Bauernhaus der Familie auf der Kärntner Pack vollständig niederbrannte, blieb ausgerechnet der Porsche Junior als einziges erhalten.

Johannes Habich restaurierte den Traktor mit großer Leidenschaft und machte ihn zu einem bekannten Blickfang auf Kärntens Straßen. Doch das Schicksal schlug erneut zu. Am 20. August 2017 zerstörte ein durch einen Marder verursachter Kurzschluss und das daraus resultierende Feuer, die Garage und den geliebten Porsche Junior vollständig. Damit endete die bewegte Geschichte eines außergewöhnlichen Fahrzeugs, das zweimal mit dem Feuer verbunden war – zuerst als Überlebender, schließlich als Opfer. Ein Traktor mit einer Geschichte, die weit über Technik hinausgeht.

Für Habich war damit jedoch nicht das Ende der Geschichte erreicht. Gemeinsam mit Künstler Angelo Makula verwandelte er die erneut ausgebrannte Ruine in ein eindrucksvolles Kunstobjekt. Die Spuren des Feuers blieben bewusst sichtbar und wurden Teil seiner neuen Identität.

So entstand aus Zerstörung etwas Neues: ein Symbol für Hoffnung, Dankbarkeit und die Kraft des Neubeginns. Der ArtTractor fährt zwar nicht mehr, bewegt aber Menschen und unterstützt gleichzeitig einen guten Zweck.

Botschafter für Menschen mit Krebs

Mittlerweile begleitet der ArtTractor die Österreichische Krebshilfe Kärnten als karitativer Botschafter. Für die Organisation steht das Projekt beispielhaft für die Möglichkeit, aus persönlichen Schicksalen positive Impulse für andere zu schaffen.

„Was uns dabei besonders verbindet, ist der gemeinsame Wunsch, aus einer sehr persönlichen Geschichte etwas Positives entstehen zu lassen und damit Menschen zu unterstützen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind“, erklärt Mag. (FH) Alice-Nicole Schön, stellvertretende Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe Kärnten. „Wir sind unglaublich dankbar, dass Johannes Habich und Angelo Makula sich mit diesem besonderen Projekt mit so viel Herz und persönlichem Engagement für die Krebshilfe einsetzen. Der ArtTractor schafft Aufmerksamkeit, erzählt eine Geschichte, die berührt, und hilft uns gleichzeitig dabei, unsere Arbeit für an Krebs erkrankte Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen.“

Die Verbindung zwischen dem Projekt und der Krebshilfe ist eng mit der Entstehungsgeschichte des Traktors verknüpft. Johannes Habich erhielt das Fahrzeug einst von einer Familie, deren Sohn Clemens eine schwere Krebserkrankung überwunden hatte und später erfolgreicher Bahnradsportler wurde. Die spätere Zerstörung des Traktors durch einen Garagenbrand führte schließlich zur Idee, aus dem vermeintlichen Ende einen Neuanfang entstehen zu lassen.

„Für uns ist der ArtTractor ein wunderbares Beispiel dafür, wie aus persönlicher Erfahrung und einer außergewöhnlichen Idee echte Unterstützung werden kann. Dass Johannes und Angelo dieses Projekt an unserer Seite weitertragen, ist ein großes Geschenk“, so Schön.

Salzburg als nächste Station der Österreich-Tour

Mit seinem Auftritt bei der Classic Expo (16.10.2026 bis 18.10.2026 / Messezentrum Salzburg, Halle 9) macht der ArtTractor erstmals in Salzburg Station. Vor Ort informiert das Projekt über die wichtige Arbeit der Krebshilfe und sammelt Spenden für Menschen mit Krebs und deren Angehörige.

„Es freut uns sehr, dass das ArtTractor-Projekt von Johannes Habich in Salzburg Station macht und gemeinsam mit der Krebshilfe Salzburg Spenden für an Krebs erkrankte Menschen sammelt“, betont Mag. Stephan Spiegel, Geschäftsführer der Österreichischen Krebshilfe Salzburg. „Für uns ist dieses Projekt ein starkes Symbol dafür, dass man nicht aufgeben darf, sondern mit Geduld, Hoffnung und Zuversicht neue Wege finden kann. Viele Krebspatientinnen und Krebspatienten kennen genau diese Situation. Deshalb freuen wir uns, dass wir gemeinsam ein starkes Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts setzen können.“

Auch Mag. Martina Löwe, Geschäftsführerin der Österreichischen Krebshilfe, begrüßt die Initiative: „Der ArtTractor ist ein Projekt, das Mut macht und in den kommenden Monaten und Jahren Menschen in ganz Österreich erreichen wird. Gleichzeitig eröffnet dieses Projekt uns die Möglichkeit, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und auf die Themen Krebs und Krebsprävention aufmerksam zu machen. Für dieses außergewöhnliche Engagement sind wir sehr dankbar.“

Während der Messetage steht beim ArtTractor eine Spendenbox zugunsten der Österreichischen Krebshilfe bereit. Die gesammelten Spenden kommen unmittelbar der Unterstützung von Menschen mit Krebs und deren Angehörigen zugute.

Rückfragen & Kontakt

Österreichische Krebshilfe Salzburg
Mag. Stephan Spiegel
Telefon: +43 662 873535
E-Mail: [email protected]

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