- 15.10.2026, 14:51:37
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FPÖ – Hafenecker: „Wer Fragen zu Freimaurer-Verbindungen nicht beantwortet und als Verschwörungstheorie abtut, hat etwas zu verbergen!“
Anfrageserie an Bundesregierung ist Folge von mutmaßlichem Postenschacher und mutmaßlicher Vergabekorruption – „Bei Freimaurerei wird polit-mediales System nervös“
„Die medialen Reaktionen auf meine Anfrageserie zu möglichen Freimaurer-Netzwerken an die Verlierer-Ampel sind bemerkenswert und vielsagend. Offenbar wurde damit ein Nerv getroffen, der weiteres Nachbohren über den Einfluss dieser Geheimgesellschaften noch dringlicher macht!“, stellte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, MA, nachdem etwa „Die Presse“ in einem Kommentar dazu hinreißen ließ, seine Anfragen allen Ernstes in eine Reihe mit der Gründungscharta der Hamas und antisemitischen Verschwörungsmythen zu stellen. „Parlamentarische Aufklärung über mögliche Netzwerke und Seilschaften in die Regierungsspitze der Republik in die Nähe der Charta einer islamistischen Terrororganisation zu rücken und damit eine Nähe der FPÖ zu Antisemitismus und Antizionismus zu konstruieren, ist eine unglaubliche Entgleisung, die ich aufs Schärfste zurückweise. Sie zeigt aber, dass mancherorts große Nervosität ausbricht, wenn man nur nach dem möglichen Einfluss der Freimaurerei fragt“, so Hafenecker weiter.
Ausgangspunkt der Anfrageserie war nämlich der Skandal rund um den ehemaligen Wiener ÖVP-Wirtschaftskammerpräsidenten Ruck, dem Wiens SPÖ-Bürgermeister Ludwig bis zuletzt die Stange hielt. Manche Mainstream-Journalisten weisen im zeitlichen Kontext darauf hin, dass die Stadt Wien Fragen zu Verflechtung von Politik und Freimaurerei nicht sachlich beantworten würde. Darüber hinaus schrieb auch SPÖ-Landeshauptmann Doskozil in seinem Buch diesen Machtzirkeln Einfluss zu. „In der Causa Ruck-Ludwig geht es um mutmaßlichen Postenschacher, etwa bei der nie ausgeschriebenen Geschäftsführung der Wirtschaftsagentur Wien, und mögliche Vergabekorruption. Zu Letzterer hat die Wiener FPÖ eine Sachverhaltsdarstellung bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung. Die politische Frage bleibt: Werden Spitzenposten und Projekte nach Leistung vergeben oder nach Zugehörigkeit zu exklusiven Netzwerken? Die Verlierer-Ampel hat sie nicht beantwortet. SPÖ-Vizekanzler Babler erledigte 27 Fragen mit zwei Sätzen, nur vier Regierungsmitglieder schlossen eine Mitgliedschaft ausdrücklich aus. Wer eine so simple Frage nicht mit einem simplen ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ beantworten will, wirft nur noch mehr Fragen auf“, schilderte der freiheitliche Generalsekretär weiter.
Spannend sei, so Hafenecker, auch, mit welchen Maßstäben hier auch von so manchem aus dem polit-medialen System gemessen werde: „Ob ein freiheitlicher Politiker beispielsweise Mitglied einer Studentenverbindung ist oder nicht, wird regelmäßig thematisiert, sogar welcher konkreten Korporation er angehört. ÖVP-Innenminister Karner lässt die Studentenverbindungen sogar im Rechtsextremismusbericht beleuchten, den er an das linke DÖW ausgelagert hat. Geht es aber um Freimaurerlogen, werden Fragen nicht nur nicht beantwortet, sondern diese selbst in die Nähe von Verschwörungstheorien gerückt. Da wird dann plötzlich auf die Privatsphäre hingewiesen. Das ist Doppelmoral!“
Wer selbst über Netzwerke urteile, wie es Politiker und manche Systemmedien regelmäßig machen würden, muss auch Fragen hinsichtlich seiner eigenen möglichen Vernetzung akzeptieren und beantworten. „Das ist Transparenz, auf die die Bevölkerung ein Recht hat. Der seit Jahrzehnten immer wieder in den Raum gestellte Verdacht des Einflusses der Freimaurer auf das politische System wird jedenfalls durch die Diffamierung des Hinterfragens nicht ausgeräumt, sondern eigentlich noch erhärtet!“, so Hafenecker.
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