• 15.10.2026, 13:44:32
  • /
  • OTS0170

ARDO-Tiefkühlwerk: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen nicht auf der Strecke bleiben!

NÖAAB fordert Sozialplan, Arbeitsstiftung und rasche Unterstützung

St. Pölten (OTS) - 

Die Situation rund um das ARDO-Tiefkühlwerk betrifft weit mehr als die landwirtschaftlichen Betriebe in der Region. Hinter den aktuellen Entwicklungen stehen auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsplätze und berufliche Zukunft auf dem Spiel stehen. Dazu kommen zahlreiche Beschäftigte in Zulieferbetrieben, die ebenfalls von den Auswirkungen betroffen sein können.

„Wir müssen auch jene Menschen in den Mittelpunkt stellen, die täglich ihre Arbeit leisten und jetzt um ihre berufliche Zukunft bangen müssen. Diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer brauchen konkrete Unterstützung und Perspektiven“, betont der NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Katja Seitner.

Sozialplan und Arbeitsstiftung müssen auf den Tisch

Für die betroffenen Beschäftigten braucht es jetzt rasch konkrete Maßnahmen. Ein Sozialplan soll die Folgen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abfedern. Gleichzeitig muss eine Arbeitsstiftung geprüft werden, um den Betroffenen durch Qualifizierung, Weiterbildung und Vermittlung neue berufliche Chancen zu eröffnen.

„Es reicht nicht, die Situation zu bedauern. Jetzt braucht es konkrete Lösungen, eine gesicherte Finanzierung und einen klaren Plan, wie den betroffenen Menschen auf dem Arbeitsmarkt geholfen werden kann“, fordert Seitner.

„Die Zukunft hunderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht auf dem Spiel. Wir erwarten uns eine klare Positionierung und konkrete Vorschläge, wie ein Sozialplan und die Finanzierung einer Arbeitsstiftung sichergestellt werden können. Die Menschen brauchen jetzt Antworten – nicht irgendwann“, so die Forderung der NÖAAB-Landesgeschäftsführerin.

Für den NÖAAB steht fest: Wer über die Zukunft der Region spricht, muss auch über die Zukunft der Beschäftigten sprechen. Die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Beschäftigten der Zulieferbetriebe verdienen rasche Hilfe, faire Perspektiven und die Sicherheit, in dieser schwierigen Situation nicht allein gelassen zu werden.

Rückfragen & Kontakt

NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund
Michael Heiplik
Telefon: 02742 9020 5100
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.noeaab.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAB

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel