- 15.10.2026, 13:25:02
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Grüne/Hammer zu Umweltminister: „Sanierungsoffensive bestätigt: Menschen wollen ihre fossilen Heizungen loswerden“
„Heimatstrom statt Putingas“: Menschen und Betriebe brauchen Planungssicherheit beim Umstieg auf erneuerbare Wärme
„Die Nachfrage nach Förderungen zeigt ganz klar: Die Menschen wollen ihre fossilen Heizungen loswerden, Energiekosten senken und unabhängiger von Öl und Gas werden. Die Bundesregierung sieht offenbar ein, dass es ein Fehler war, den von Leonore Gewessler eingeschlagenen Kurs zu verlassen. Statt konsequent und verlässlich weiterzumachen, hat die Bundesregierung die Förderpolitik in den vergangenen zwei Jahren auf den Kopf gestellt und damit Menschen wie Betriebe verunsichert“, sagt Lukas Hammer, Energiesprecher der Grünen.
Dass die Bundesregierung für 2027 nun insgesamt 500 Millionen Euro für Sanierung und Heizungstausch vorsieht, sei ein wichtiges Signal. Entscheidend sei aber nicht nur die Höhe des Fördertopfs, sondern auch, dass die Förderbedingungen verlässlich bleiben und Menschen ihre Investitionen planen können. Wenn Förderungen innerhalb weniger Monate eingeschränkt oder gestoppt werden, gefährde das nicht nur die Klimaziele, sondern auch Aufträge und Arbeitsplätze bei heimischen Betrieben.
„Hunderttausende Menschen schlafen heute ruhiger, weil sie seit dem Umstieg unabhängig von Öl und Gas sind. Wer will, dass Haushalte auf Wärmepumpen, Fernwärme oder andere erneuerbare Heizsysteme umsteigen, muss ihnen aber eine verlässliche Perspektive geben. Ein ständiges Hin und Her bei den Förderungen hilft niemandem. Wir brauchen eine Politik, auf die sich Familien, Installationsbetriebe und die gesamte Branche verlassen können“, betont Hammer.
Gerade angesichts geopolitischer Krisen und unsicherer Energiemärkte müsse Österreich seine Abhängigkeit von fossilen Energieimporten weiter reduzieren. Der Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme und der Ausbau heimischer erneuerbarer Energie seien dafür zentrale Hebel. Dafür brauche es neben der notwendigen finanziellen Unterstützung aber auch Gesetze, die den Ausstieg beschleunigen. Gerade im Wohnrecht gibt es nach wie vor große Hürden, die einen Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme verzögern oder zum Teil sogar unmöglich machen. Hier gibt es großen Handlungsbedarf.
„‘Heimatstrom statt Putingas‘ muss unser Anspruch sein. Jede fossile Heizung, die durch ein erneuerbares System ersetzt wird, verringert unsere Abhängigkeit von importiertem Gas. Das stärkt die Versorgungssicherheit, schützt das Klima und macht uns unabhängiger von geopolitischen Krisen“, sagt Hammer abschließend.
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